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1 (1843)
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finden, so haben wir Gesetze, die sie treffen können. Die Gnade abersoll nicht verkümmert sein, sie soll Allen zu Theil werden."

Durch diesen schönen Act der Gnade wurden viele Thräncn getrock-net. Den wegen politischer Vergehen in Haft oder Untersuchung ge-wesenen jungen Leuten war dadurch dieAnstcllungsfähigkeit zurückgegeben.

Etwas später als jene wurde auch die Begnadigung erlassen für diesogenannten Civilvergchcn und diejenigen, welche ohne Gefahr für dieöffentliche Sicherheit in Freiheit gesetzt werden konnten.

Auch dem trotzigen Alten im Bart, dem Professor Jahn, der in denJahren 1810 bis 1819 an der Spitze der Turnjugend stand, ward dieErlaubniß zu Theil, sein Erik in Freiburg an der Unstrut zu verlassenund fortan den Rest seiner Tage zu verleben, wo es ihm beliebe.

Alles dieses waren freudige Zeichen einer neuen Zeit. Der alte Jahnhat später vom Könige auch das eiserne Ritterkreuz erhalten, dessen An-spruchsrecht ihm bei seiner früheren Untersuchung entzogen worden war.

Der König lebt am liebsten in Sanssouci, dem Sitz seines großenAhnherrn, umringt von tausend Andenken des großen selbstschaffendenMannes, der seine Zeit begriff und in ihr der Mittelpunkt war.

Unser König hat hier den Kreis seiner Freunde um sich versammelt,welche schon in früherer Zeit theils belehrend und begleitend, theils indienstlichen Verhältnissen ihm nahe waren.

Das überaus liebliche Charlottenhof ist dem Herrn von Humboldt,den Grafen Stollberg und Voß eingeräumt, damit sie immer in derNähe des königlichen Freundes sind.

Künstler und Gelehrte werden häufig zur Tafel und in die Abend-kreise geladen, welche bei der Königin gehalten werden, wo der Königalle die heitere und liebenswürdige Laune entfaltet, die ihm alle Her-zen gewinnt. Der Umgang mit den ausgezeichnetsten Künstlern und

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