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1 (1843)
Entstehung
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Poesie der mittelalterlichen und antiken Welt hinwandten und die Geisterder alten Volkshelden heraufbeschworen mitten in einer Zeit, in welcherder neue, gewaltig sich über Europa erhebende Geist der Revolutionalle Ruinen, alle Reste der alten abgestorbenen Zeit, die dem Unter-gange nicht erlegen, zu vernichten drohte.

Erziehung und Unterricht wetteiferten mit einander, die vortrefflichenGaben der Natur bei dem Kronprinzen aufdasZweckmäßigste zuveredeln. Mrseine Ausbildung geschah Alles und mehr fast, als für irgend einen der Kö-nige, die dieKrone von Preußen vor ihm getragen; weder Friedr ich der Großenoch auch Friedrich Wilhelm m. hatten das Glück, für ihren Regenten-beruf so sorgfältig vorgebildet worden zu sein, als Friedrich Wilhelm iv.

Seine früheste Jugend fiel in die unglückliche Katastrophe nach derSchlacht bei Jena, seine Jünglingsjahre dagegen in die schöne Zeitder Begeisterung des Befreiungskrieges.

Der Kronprinz wohnte den meisten Hauptschlachten der Feldzüge von1813 und 1314 bei und wenn er auch zu jung noch war, um schonselbst ein Commando führen zu können, so war der Krieg selbst undder Geist, mit welchem er geführt wurde, die beste Schule für einendeutschen Fürstensohn.

Niebuhr äußerte sich im December 1813, noch ehe der Unterricht sei-nen Anfang genommen hatte, in einem seiner Briefe also über denKronprinzen:

An dem Kronprinzen habe ich unsägliche Freude. Seine herrlichedichterische Natur wird doch nun auch allmälig von Einigen anerkannt.Sein Herz ist unglaublich tief, und er bewahrt seine Eigenthümlichkeit,theils als ein Geheimniß, unter Leuten, die ihn nicht verstehen undewig tadeln. Es ist etwas ganz Außerordentliches in ihm, der König