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Weiterhin heißt es:
„Wenn ich mir recht versinnlichen will, wie mir die Denkkraft ansich über die körperliche Kraft hervorragt, so darf ich nur zu mir sagen,daß meine flache Hand kaum einige Pfund halten, daß aber mein Ge-müth das Weltall mit seinen großen Massen gleichsam zu umspannenvermag und mit einer Schnelligkeit, welcher nichts in der Natur gleichkommt. Der Lichtstrahl braucht über acht Minuten um von der Sonnebis zu meinen Augen zu gelangen; aber in derselben Zeit durcheiltder Flug meiner Gedanken von dem Ort aus, wo ich mich befinde, denunermeßlichen Raum, welcher ihn mit dem Weltall verbindet, und woich anhalten mag mit meiner Betrachtung, überall sehe ich den Urheberund Regierer dieses Weltalls... So lösen sich alle Gedanken undGefühle in Andacht auf, und ich verstehe jenes heilige Wort: in ihmleben und sind wir. Auf diese Weise verfließen die Sinnenwelt unddie geistige Welt in einander; jene ruht in dieser, und diese entwickeltsich in jener. Beide unter dem erhabenen Bilde der Unermeßlichkeitund Unendlichkeit aufzufassen ist das Meisterstück der Denkkrast-, oder dieMeisterkraft des Gemüthes."
Verlasse ich — fährt der Verfasser nachher fort — in Gedanken diesesZimmer, und versetze mich in die Schloßbibliothek, wo sich die Vorwelt unddie Ferne an die Nähe der Mitwelt anschließt, oder in die Schloßkirche,in welcher der Taufstein auf einem Grabgewölbe die beiden Endpunktedes irdischen Daseyns gleichsam vereinigt, und der Altar das Andenkenan den göttlichen Lehrer erneuert, dessen Werk über Leben undTod die zu unsrer Gemüthsruhe und Menschenwürde nöthigen Aus-schlüsse gibt: oder wenn ich in Gedanken die Zimmer betrete, wonach den Landesgesetzen über Recht und Gerechtigkeit entschieden wird,oder die Sicherheit und Wohlfahrt und Wohlhabenheit der Provinzendes Staats das Augenmerk der königlichen Geschäftsmänner seyn soll,
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