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erholte sich auch am Ersten. Das alte Sprichwort: „Kriegund Brand segnet Gott mit voller Hand," ging buchstäblichhier in Erfüllung.
Auf dem festen und fruchtbaren Grunde der durch einendauerhaften Frieden gesicherten Volkswohlsahrt gründete derKönig Alles. Erst legte Er, ein weiser und erfahrenerBaumeister, ein starkes Fundament, und dann erst baucteEr langsam und mit Bedacht an dem Hause, das ein gro-ßer Palast werden sollte. Uebcrtünchcn und äußere Schönheitauf Kosten einer soliden Gründlichkeit, war Seine Sachenicht. Erst wollte und that Er das Nöthige und Nützliche,und dann erst, wenn dieses da war, dachte Er an dasSchöne und Angenehme. Den zerrütteten Staatscrcdit wie-der herzustellen, war Sein und Seines Finauzmimstcrs red-liches Bemühen; *) und die fortgesetzte feste und consequcnte
') Vorzüglich verdient hier eine ruhmvolle Erwähnung der Ge-heime Staatsministcr v. Ladcnberg. Er war vorher, nachdemer sich durch Einsicht, Talent und eisernen Fleiß bemerkbar ge-macht hatte, viele Jahre Chef-Präsident der Obcr-Rechcn-Kammer und sein umfassender thätiger Geist schuf aus einemehemaligen invaliden, bequemen Collegium eine Staatsbehörde,welche lebendig in das Ganze eingriff und nicht bloß die Form(den Calciil der Zahlen), sondern auch die Materie (den Staats-haushalt selbst), scharf controlirtc. Von Ladcnberg war fürden Preußischen Staat und seine Finanzen ein Restaurator, derzuerst den Muth hatte, offen und klar dem Könige aufzudeckenund in Zahlen (Zahlen entscheiden!) darzulegen, wie es mit demStaatsvermögen stand, oder vielmehr lag. Ein zweiter Cato,der den theoretischen und praktischen Grundsatz hatte: „Ueber-au Recht thun und keinen Menschen fürchten!" Als Präsi-dent und Staatsminister war er überall gerecht; doch sagen