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Thronen. Sind gleich unsere erschrockenen Herzen beruhigtüber die Folgen des herben Unfalles, der so ungeahnct undplötzlich im Schöße des Friedens, in der ruhigen Sicherheiteines stillen Familienglückes, auf dem gefahrlosen Wege hei-terer Berufspflicht, den König getroffen: so ist doch unsereTrauer nicht gestillt, wir fühlen den Schmerz, der Ihn aufSeinem Lager fesselt, als wäre er über uns selbst gekommen.Die ganze Königsstadt und das ganze Land theilen in tieferVerehrung und treuer Liebe mit uns diesen Schmerz. Beialler Thcilnahme doch unfähig, ihn zu mildern, zu verkürzen,zu heben, fühlen wir das Bedürfniß, die Pflicht und denTrost, frommer Fürbitte, und an einen christlichen Königdurch christliche Bande geknüpft, ist Gott in Christo unsereHoffnung und Zuversicht. Ja! mir ist's, als sähe ich beidieser heiligen Feier in unserem hochverehrten Kronprinzenund Seinen erhabenen Brüdern, als sähe ich in Ihnen, ver-ehrte Herren und Männer, des ganzen Vaterlandes Reprä-sentanten, als hörte ich in Ihnen unser gestimmtes treuesVolk für den König jetzt also beten:"
„Ja, wie Kinder für ihren leidenden Vater, soflehen wir in Ehrfurcht und Vertrauen für Ihn mitvereinten Herzen zu dir, Vater im Himmel! zu dir,ohne dessen Willen kein Haar von unserem Hauptefällt; zu dir, der du durch jeden Unfall des Lebens,weise benutzt, vor größerem uns schützen willst. Be-gleite die sorgfältigen Bemühungen gewissenhafterAerzte mit dem glücklichsten Erfolge, daß bald spur-los das Ungemach verschwinde. Segne die einsamenStunden stiller Abgeschiedenheit für das an frohenund schmerzhaften Ereignissen so reiche Leben unseres