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Büchsen, Wege, Stege, Dämme und dergleichenunzählige Stücke mehr, damit eine Stadt zeitlichFreude und Gemach habe: warum sollte man nichtvielmehr doch auch so viel wenden an die armeJugend, daß man einen geschickten Mann, oderzween hielte zu Schulmeistern, Es ist eben soviel in einer Stadt und einem Dorfe an einemSchulmeister gelegen, als-an Pfarrherrcn. Schu-len kann man nicht entrathen, denn sie müssendie Welt regieren. Und wenn ich kein Predigerwäre, so weiß ich keinen Stand auf Erden, denich lieber haben wollte. Man muß aber nicht se-hen, wie es die Welt belohnt und hält, sondernwie es Gott achtet —und an jenem Tage rühmenwird." *)
„Und wie hat er selbst Hand an's Werk gelegt, dergroße, fromme kindliche Mann! Mit welchem milden freund-lichen Ernst nahm er sich der damals verlassenen Jugend an!Mit welcher liebevollen Begeisterung unterrichtete er selbstarmer Leute Kinder! Wie viele Stadt- und Dorfschulenhat er auf seinen Geschäftsreisen besucht; wie viele verbessert;wie viele gegründet und neu eingerichtet; wie viele durch sei-nen Rath und Einfluß gestiftet, und alle seine Verbesserun-gen im Schul- und Erziehungs-Wesen athmcn den Geisteiner weisen Zweckmäßigkeit, einer lichtvollen Ordnung, einerfruchtbaren Kürze, einer lebendigen Gottesfurcht und Tugend.Sein unsterbliches Verdienst ist in dieser Beziehung ebensogroß, als das um die Kirche. Nie hat Jemand so viel, so
.") Luthers Werke. Wittenberg. Thcil IV. S. 2Zg.III. 7