Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
Seite
295
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der Katafalk, der seinen Sarg trug, umgeben mit weißenSäulen, mit vergoldetem Gesims und Adlern. Die Zwischen-räume sind mit Blumengewinden geziert, welche die Kaiser-liche Krone umschlingen. Mitten in der Kirche, auf der Stelle,wo Alexanders Sarg aufgestellt stand, ist ein Monumentvon weißem, darauf ein Kreuz von schwarzem Marmor.Auf der einen Seite sieht man das Heiligen-Bild AlexanderNewsky's; mit diesem Bilde ließ sich das Hcrrscherpaar einstbei seinem Trauungsacte einsegnen. Auf dem das Klosterumgebenden Platze ist dem verewigten Kaiser ein Monumentvon Bronce errichtet, ruhend auf Granit von drei Stufen.Das Denkmal stellt ihn in Lebensgröße dar mit entblößtemHaupte, die linke Hand ruhet auf dem Degengefäße, dieRechte hält eine Papierrolle, die ihm zum Theil entfällt, zuseinen Fußen sitzt ein Adler mit traurig herabhängendem Ge-fieder; an der Schulter hängt ein schön drappirter Purpur-mantel. Die Ausführung gehört dem verstorbenen großenRussischen Bildhauer Mastor. Nahe bei der Stadt, bei ei-nem Eichengehölz, stehen noch jetzt fünf von einem Achteckeingeschlossene Eichcnbäume; vor demselben eine steinerneBank und ein gleicher runder Tisch. Hier ruhte Alexan-der auf seinen Spatziergängen gern aus, seinen Blick aufsWeite sinnend gerichtet. Vier Werste von der Stadt warauf Anordnung der Kaiserinn der nach ihr von dem Kaisergenannte Elisabeth-Park hart am Meeresufer angelegt.Hier wandelte die edle hohe Frau, begleitet von ihrem reinund zärtlich geliebten Gemahl, oft auf und ab. Beide pflanztenhier mit eigener Hand mehrere Bäume, die, sorgfältig ge-pflegt, sich bis jetzt erhalten haben. Am höchsten Punkte desParkes, da, wo man die Wogen des Meeres stehet und in's