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Dm Kaiscr Alexander I. richtig zu beurthcilen, mußman ihn in's Auge fassen, wie er war vor dem Eindringen
weiß nicht, wie ich ihn nennen soll, Auftritt vor, der ebensokomisch, als tragisch, und ebenso tragisch, als komisch war, denich aber, als bezeichnend, doch auch hier, der Vollständigkeitdes Gemäldes wegen, in seiner Schattenseite erzählen muß.Der König hatte, wie es Seine Sitte war, Sr. Majestät demKaiscr von Nußland, nebst anderen Adjutanten, einen hohenOffizier, den G. v. N. beigeordnet, dessen Geschäft die unmit-relbarc Aufwartung des Kaisers und die Anmeldung aller Per-sonen vom Militair und Civil Preußischer Seite war. DieseFunction brachte es mit sich, daß dazu im Schlosse ein Vor-zimmer angewiesen war, welches zu den Sälen, die der Kaiscrbewohnte, führte. Durch dieses Vorzimmer mußte ich, und derin demselben sich befindende Offizier war der Meinung, ich seiin der Absicht gekommen, um ihm meine Aufwartung zu ma-chen. Ich that dicß auch mit aller der Achtung, welche her-kömmliche Form als Lebensart vorschreibt: wie aber der Man»hörte, daß der Kaiser mich sprechen wurde, glaubte er aufden Fuß sich getreten, und setzte ein anderes, mich abwei-sendes Gesicht auf. „Das geht nicht an," antwortete er, „we-nigstens jetzt nicht; ob später, wird der Erfolg lehren. Viel-leicht werde ich Sie anmelden." Vergebens hatte ich gesagt,daß der Kaiser die gestern bei der Einweihung des Denkmalsgehaltene Rede in Abschrift verlangt und ich die erbetene Er-laubniß erhalten hätte, solche zu überreichen u. s. f. Der ein-mal aufgebrachte Mann blieb dabei: sein Geschäft PreußischerSeits sei die Anmeldung. Wenn diese außer ihm hier geschehen,sei solche ungültig und meine Präsentation könii? nicht erfolgen.„Ich bin weit davon entfernt," antwortete ich, „Jemandes amt-liche Stellung, am Wenigsten die Ihrige, besonders im gegen-wärtigen Falle, zu verkennen, und habe Sie gewiß nicht belei-digen wollen; aber da der Kaiscr selbst nicht durch Sic, son-dern durch seinen Adjutanten, den Grafen Czernitschess, alsodurch einen Russischen Offizier, mir den Auftrag zukommen ließ,so war es auch in der Ordnung, auf demselben Wege meineWünsche an Höchstdiesclbcn gelangen zu lassen; und auf Bc-