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uns eine gemeinschaftliche ehrfurchtsvolle, treue Liebe fürKönig und Vaterland zu einem großen Staate verknüpft.Und darum ist dieser Augenblick der Weihe ein großer underhebender; in ihm erweitert sich das Herz, und die Aussichtund das Gewicht der ersten und köstlichsten Güter, die einganzes christliches Volk besitzt, wird in seiner Herrlichkeitund Verpflichtung uns fühlbar. Aber da, wo das großeGanze mit gebietendem Ernste vor die Seele tritt, suchenBlick und Herz den Himmel, und im tiefen Gefühle derAbhängigkeit von einer höhcrn Macht stimmt sich von selbstdas Herz zum Gebet. — Wir beten:
„Was Du, Allmächtiger! Großes an uns gcthan, sprichtkein Wort, kein Werk der Kunst, kein Denkmal aus; überBitten und Verstehen hast Du uns geholfen und gesegnet.Aber, was tief das Herz bewegt und mit Gefühlen derFreude, der Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt, das suchtauch den Ausdruck, zu stammeln Dein Lob, zu verkündenDeine Huld und Gnade. Siehe! Dein Gesalbter, den DeineLiebe uns zum Herrn und König gab, preiset hier im Hin-blick auf die Nation, die Du Ihm anvertrautest, die WunderDeiner Barmherzigkeit und legt in dem Denkmale, das Ererrichtete, vor der Welt und Nachwelt das Zeugniß Seinerchristlichen Gesinnungen, Absichten und Wünsche, als ein rei-nes Opfer vor Deinem Throne nieder. Vater, nimm es gnä-dig an! — nicht unsere Ehre, Deine Ehre soll es verkündi-gen; sagen soll es Jedem, der aus der Nähe und Fernekommt, wie Deine Huld sich an uns verherrlicht hat. Undso weihen wir denn dieses Denkmal ein im Glauben anDich und Deinen ewigen Sohn, Jcsum Christum, in dein Duuns mit unvergänglichen Gütern gesegnet; wir weihen esein mit innigen Gebeten für das Heil unsers Königs, Sei-