und Kaiser Alexander. *) In ihnen ehrte Er Seine hohenBundesgenossen selbst, und sie machten solcher Ehre durchden guten Geist, der sie beseelte, sich stets würdig.
Als die Gedächtnißtafel des eisernen Kreuzes, welches dieTapferen des Regiments, welches den Namen Kaiser Alexandertrug, errungen hatten, in der Hof- und Garnisonkirche aufge-stellt wurde, hielt am Altare Referent, an dem gerade dieReihe war, nachstehende Rede, die darum hier ihren Platz fin-det, weil sie unmittelbar den Kaiser von Rußland, von demhier die Rede ist, betrifft.
„Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Ihm sei An-betung, Ehre, Preis und Dank!"
„Seid willkommen und gesegnet, ehrcnwcrthe, tapfere Männerdieses preiswürdigcn Regiments, hier an heiliger Stätte, zur Feiereiner ernsten, bedeutungsvollen Stunde. Gerufen und eingela-den von eurem gnädigen Könige und Herrn, seid ihr jetzt ver-sammelt, einen neuen Beweis Seiner Achtung und Zufrie-denheit zu empfangen und mit edlem Selbstbewußtsein dieserSeiner Huld euch dankbar zu freuen. Das, was auch euer, Regiment für die große und gute Sache unseres Deutschen Va-terlandes, für seine Ehre und Freiheit, Unabhängigkeit undSelbstständigkeit, mit tapferem Muthe gethan und gelitten,aufgeopfert und geleistet hat, soll an diesem heiligen Morgenöffentlich anerkannt und geehrt werden."
„Das Gcdächtniß eurer Verdienste zu verewigen, und fürdie Nachkommen in heilsamen Erinnerungen gesegnet zu machen,ist diese Tafel aufgerichtet, welche die theueren Namen allerderer nennt, die in den heißen Stunden entscheidender Schlach-ten sich ruhmvoll ausgezeichnet haben, und die wir als dieNamen vollendeter Kämpfer, die den Heldentod für das Va-terland starben, und als die Namen ehrcnwerther Ritter deseisernen Kreuzes, mit Siegeskränzen schmücken. Alles erfülltbei dieser bedeutungsvollen Feier unsere Seele mit ernsten Ge-danken, und führt sie von selbst zu Betrachtungen, die mit an-