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2,2 (1845)
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mächtigen Arm nach dem eisigen Norden, und sein ver-blendeter Uebermuth, der alle Mäßigung verloren hatte,stürzte ihn,

Es gehört zu den glücklichen Schickungen, daß alle dreiMächte dasselbe Interesse bei der Sache hatten, und daß sieund ihre Völker mit gleichem Unwillen und Zorn gegen dengemeinschaftlichen Feind erfüllt waren. Noch glücklicher wares, daß damals drei Herrscher auf den Thronen saßen undregierten, welche, wenngleich verschieden, und Jeder anders,doch miteinander sympathisirtcn, und gleich ehrlich und gutes mit der Menschheit meinten. Der Eine war der Griechi-schen, der Andere der Römisch-katholischen, der Dritte derEvangelisch-protestantischen, und Jeder von Herzen seinerKirche zugcthan; aber diese sonst trennende Divergenz trenntehier nicht. Es gicbt einen Höhepunkt in der Religion, beidem alle Verschiedenheiten der Confession aushören und indem Glauben an Einen Gott in Eintracht zusammenfallenund aufgehen. Im Kriege unter den Waffen verschwindetdie abweichende Form des Cultus und seiner Dogmen; Jederehrt die andere, wenn er nur die scinige ungetrübt üben undseine Art behalten kann. Und so sah man in Deutschlandund in Frankreich die verschiedenartigsten Völker, aus ganzanderen Stämmen, Regionen und Kirchen, dennoch in Ein-tracht miteinander vereinigt, als Brüder auf einem Wegezu einem Ziele hin. Die große Begebenheit trat in denvereinigenden Vordergrund, die Zwietracht der Geistlichenund Priester in den Hintergrund. Wohl hört man jetzt imFrieden von theologischen und kirchlichen Parteigängern,Reibungen und Uneinigkeiten; aber im Kriege, den manvor dem ewigen Richter führte, war nicht einmal daran