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von dein zärtlichen Vater war sie sehr traurig und weinte.Er aber tröstete sie mit der kurzen Entfernung und mitdein Wiedersehen, das oft näher sei, als man denke. Wiefreudig erstaunte die hohe Tochter, als sie den Abend inLudwigslust ankam und den geliebten Königlichen Vater, der,ihr unbewußt, eben dahin auf einem anderen Wege schnellergefahren war, schon auf sie wartend, mit ausgestreckten Armenerblickte, der sie nun mit den kurz-vorher von Ihm gesprochenenWorten an Sein Herz drückte. An Ucberraschungen derArt ist das Leben des Königs reich, und nur der kann siebereiten, der ein so liebevolles Herz hat. Gütiger kann keinVater mit seinen Kindern umgehen, als der König mit denScinigen.
Zu den wohlbekannten, originellen Personen, (die fastzcdcr Ort hat,) gehörte auch in dem Dorfe Paretz und dembenachbarten kleinen Landstädtchen Ketzin *) eine daselbst woh-nende Frau, Namens Flotow. Ihr treuherziges, offenesund naives Wesen gefiel dem Könige besonders wohl. Kamsie bei Seiner ersten Anwesenheit im Jahre nicht von selbstbald zum Vorschein, so wurde nach ihr geschickt. Siebrachte dem Könige bei Seiner Ankunft im Frühling ihrenGlückwunsch in ländlich einfacher, gutmüthiger Weise, undsagte Ihm bei Seinem Abschiede im Herbste unter den be-sten Wünschen ein gutmüthigcs Lebewohl. Sie hatte richti-
Glück; cr gab mir die Antwort: „Das Beste, was ich aufErden habe, ist meine Frau, Alexandrine, und die haben Siemir gegeben. Sie kann nicht besser sein, als sie ist."
') Nach einer Mitthcilung des jetzigen Predigers Mcrtz daselbst.