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hege» könne und dürfe. Aber jene geistige Gemeinschaft, dieeine Gemeinschaft des Glaubens, der Liebe und Hoffnungsei, und als solche, recht verstanden, einen großen Werthhabe, müsse frei bleiben von jeder unklaren Beimischung derSchwärmerei; sie müsse zwar von jeder leidenschaftlichen undsündhaften Liebe zum Irdischen uns los und srci-, keines-wegs aber uns gegen die Angelegenheiten der Welt kalt undgleichgültig machen; vielmehr den Eifer für Amt und Be-ruf vermehren, unsere Liebe und Fürsorge sür die Unsrigenerwärmen, und uns mit der Hoffnung auf eine bessereWelt trösten u. s. f.
In derselben Woche nach Charlottcnburg, wo derKönig im Herbste vorzüglich gerne war, eingeladen, wurdeich durch den diensthabenden Adjutanten angemeldet undeingeführt. Er wohnte in dem angenehmen Häuschen ander Spree und saß und schrieb, als ich eintrat. „SetzenSie sich", sprach Er freundlich, „bald bin ich fertig". Baldnachher stand der hohe Herr auf, heiter und wohlgcmuth,nahm Seine auf dem Stuhle liegende Feldmütze, und sprachweiter: „Wir wollen vor Tische noch einen Spaziergangmachen!" — Zn's Freie gekommen, blieb Er vor dernahe stehenden Büste des großen Churfürsten stehen undsagte: „Ein vortrefflicher Herr! Täglich habe ich ihn, wennich hier bin, vor Augen. Hat auch eine Luise gehabt!" DerKönig ging den langen breiten Weg, dem alten Schlosseentlang, herunter. Nach der Sitte ging ich seitwärts undzurückbleibend. Darauf sagte Er lächelnd: „Ist unbequem;muß mich immer umdrehen. Sehe dem, zu welchem ichspreche, gern in's Gesicht. Machen doch keine Complimente!Kann ich nicht leiden!" Ich gehorchte und ging neben Ihm.