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Ruhm ist. Das Zeichen des heiligen Kreuzes erinnert nochdaran, daß der beste Christ auch immer der beste Soldat ist;denn größere Liebe hat Niemand, als daß er das Leben läßtfür die Brüder. *)
„Haben," sagte der König demnächst zu mir, „in IhrerRede was im eisernen Kreuze liegt gut entwickelt. Allesdas habe ich bei der Stiftung desselben mir auch gedachtund damit erreichen wollen. Sie ist übrigens vom Il)tenMärz her; hätten dessen wohl auch noch mit einem Wortegedenken können!" „Dieß," antwortete ich, „habe ich nichtübersehen; aber absichtlich mit Stillschweigen übergangen,weil ich fürchtete, damit traurige Erinnerungen zu wecken."Der König ließ damit das Wort nicht fallen, sondern fuhrvielmehr so fort: „Es sind über K Jahre verflossen, daßich das Liebste und Beste verlor, was ich auf Erden hatte,und es liegen große und erfreuliche Begebenheiten dazwischen.Durch dieselbigen bin ich abgezogen und habe nicht Zeit ge-habt, meinen Gedanken nachzuhängen. Aber sie kehren im-mer wieder, und weil sie Gedanken, sind sie ruhiger gewor-den. Es ist davon in mir was zurückgeblieben, das ich hegeund Pflege, weil es mich nicht incommodirt, vielmehr wohl-thut und mich belebt. Ich lebe in geistiger Gemeinschaftmit der Bollendeten und es ist mir so, als müßte Alles,was schwer und gut ist, besser gelingen, was ich an Ihr
Dieß ist ein Auszug aus der Rede, die ich bei der feierlichenAufstellung der Gedächtnißtafcln des eisernen Kreuzes vomKöniglichen Hochlöblichen ersten Garderegimcnte zu Fuß in derHof- und Garnisonkirche zu Potsdam den lsten November1816 hielt.