Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
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hinein, — da liegt über der Gruft, als Sinnbild des abgeleg-ten Körpers der Heimgegangenen, die Königinn wie Sie imTode war, gebunden von seiner Macht, und doch, von ihr er-löset, frei und selig. Ein göttlicher Geist weht uns entgegen unddas Auge ruhet still und ernst auf der im Tode noch schönenHülle. Alle Ihre Theile, vom ausdruckvollcn Gesichte an,dessen Mund ein bitter-süßes Lächeln umziehet, bis auf dieFüße, sind wahr und treu, und den ganzen Leib umgiebt einleichtes Tobten-Gewand, durch welches man die Formenschimmern stehet. Das Ganze ist höchst einfach; gerade indem Kunstlosen liegt der Zauber der vollendeten Kunst. Mankann von dem Bilde nicht wegkommen, und fortgegangen,kehrt man wieder, die den Todesschlaf ruhig Schlummerndevon Neuem zu betrachten. Man söhnt sich mit dem Todeund seinen Schrecken aus, und lernt verstehen und schätzen,was Seelenruhe, von ihm überwältigt, ist. Ein Geist derRuhe und des Friedens wehet uns an, umschlossen von dieserGrabesstättc, die man ohne ernste Gedanken und gute Vor-sätze nicht verlassen kann.

Am Todestage, den löten Juli, wird das Mausoleumgeöffnet, und Einheimische und Fremde in Berlin gehen hin,auch heute uoch. Das wahrhast Schöne wird nie alt, es be-hält den Reiz der Neuheit, — es kommt nur auf den innerenSinn, auf das Auge des Beschauers an. Auch an anderen

Anfang und das Ende, spricht der Herr, der da ist, der dawar, und der da kommt, der Allmächtige.

Ebräcr 12 v. 2. Lasset uns aufsehen auf Jesum, den Anfängerund Vollender des Glaubens. (Das O ist bekanntlich der letzteBuchstabe in der griechischen Sprache, wie dasZ in der deutschen).