Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
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wachsen und Eins ist, könnte und dürste nicht getrennt wer-den. Unsere Zeit ist aber eine gewaltige und gewaltsame und

„Unter dem Strohdache des Wicdenhofes las Er die großenTobten der Vorwelt. Das Leben der Menschen spiegelte sichvor seinem Geiste."

„Lehrer und Freund war Er seiner Gemeine; Er zeigte ihnenden Weg des Lebens mit heiligem Ernste."

„Den Fall dessen, was Jahrhunderte gebauet hatten, sah seinthränendcs Auge. Seine Seele war voll Trauer, wie die SeeleOssian's."

„Sein Leib fiel in Staub vor Jammer. Aber sein Andenkenlebt herrlich in dem Munde seiner Freunde."

„Ihre Gespräche ehren den Tobten."

„Wenn die Nebel über die Haide ziehen, wenn die Windebrausen durch den Wald";

„Wenn die Flamme auf dem Heerde brennt und die Nachtlange liegt, ehe der Morgen grauet",

„Dann gedenken sie des Tobten und genießen die Lust derThränen."

Wer von diesem unvergeßlichen Manne, dem Märkischen Ju-stus Moser, mehr zu wissen wünscht, der lese die treffliche, von A.Mallinkrodt, in 2 Thcilen, Dortmund 1810, herausgegebeneSchrift: „Der Pfarrer von Elsey. Das Interessantesteaus dem Nachlasse I. F. Möllcr's" ukr. „Beobachtungen aufeiner Reise durch einen Thcil von Wcstphalcn und Holland,S. 230—201, von vr. A. H. Nicmeyer. Halle 1823."

Als geborener Markaner kann ich der Lust nicht widerste-hen, hier als gehörig einzurücken eine wahre und gelungene