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bchcrrschung, woraus die wahre Herrschaft über Andere hervor-gche, gelange man nur durch Mühe und Achten auf sich selbst.Anlagen, Fähigkeiten und Talente wären ein Geschenk der Na-tur, die der Mensch, der Königs-Sohn nicht anders, als derdes Niedrigsten im Wolke, mit auf die Welt bringe; Alles kämedarauf an, die angeborenen Anlagen zu entwickeln, und dicßsei das Werk der Erziehung. Sic, die allerbeste, könne nichtgeben, was die Natur versagt hätte; was da wäre zu wecken,sei ihr Werk und Geschäft. Der künstige Regent würdeaber durch Nichts mehr eingeschläfert, als durch früh beige-brachte Ideen von seiner künstigen Macht, Herrschaft undHerrlichkeit. Die Vorzüge seiner Geburt lerne er früher ken-nen und üben, als die Pflichten, die er als Mensch zu ler-nen und zu erfüllen habe. Man isolire den künstigen Re-genten, und doch solle er für Alle leben; dieß könne undwerde er aber nicht ohne Humanität. Er müsse Menschsein, um menschlich fühlen zu können. Nichts sei daher ver-kehrter und der wahren Ausbildung und der künftigen Be-stimmung mehr zuwider, als das Verharren und Bleiben inder nächsten, angeborenen Sphäre. Hier sei Alles dienstfer-tig, unterthänig, und bereit, den Willen zu thun; dieser abermüsse gebrochen werden. Niemand könne gut befehlen, dernicht zuvor zu gehorchen gelernt habe. Dieß lerne aber derKronprinz in seiner nächsten Umgebung nicht, vielmehr seier überall, auch schon als Kind, der Erste nach dem Könige;hiermit trete Uebcrschätzung ein, die bald Hochmuth und Egois-mus werde. Dicß zu verhüten, würde ich vorschlagen, an dieDirectoren der Gymnasien zu schreiben, um vier der talent-vollsten und reichbegabtcsten Knaben, ohne Unterschied derGeburt und des Herkommens, in Vorschlag zu bringen, unddiese mit dem Kronprinzen und den übrigen Königlichen Kin-