Das Bürgerköuigtu», im Jahre 1832.
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frau sein Börse in die Hand drückend u, s, w. Es ist jedoch von dieserMisere wenig Bedrohliches zu erwarten. Die Karlisten sind auchsehr niedergeschlagenen Mutes. Die Tollkühnheit der Herzogin vonBerry hat ihnen viel geschadet. Vergebens hatten die Häupter derPariser Karlisten den Herrn Berryer an die Herzogin abgeschickt, umsie zur Heimkehr nach Holyrood zu vermögen. Vergebens hat Lud-wig Philipp durch seine Agenten dasselbe zu bewirken gesucht. Ver-gebens wurde sie von fremden Gesandten um GotteSmillen beschworen,ihr Treiben für den Augenblick aufzugeben. Zille Vernunftgründe,Drohungen und Bitten haben diese halsstarrige Frau nicht zur Ab-reise bewegen können. Sie ist noch immer in der Bendse. Obgleichaller Mittel entblößt und nirgends mehr Unterstützung findend, willsie nicht weichen. Der Schlüssel des Rätsels ist, daß dumme oderkluge Priester sie kanalisiert und ihr eingeredet haben, es werde ihremKinde Segen bringen, wenn sie jetzt für dessen Sache stürbe. Undnun sucht sie den Tod mit religiöser Martyrsucht und schwärmerischerMutterliebe.
Wenn sich hier auf den öffentlichen Plätzen keine Bewegungenzeigen, so bekundet sich desto mehr Unruhe in der Gesellschaft. Zu-nächst sind es die deutschen Angelegenheiten, die Beschlüsse des Bundes-tags, welche alle Geister aufgeregt. Da werden nun über Deutsch-land die unsinnigsten Urteile gefällt. Die Franzosen in ihrem leicht-fertigen Jrrtume meinen, die Fürsten unterdrückten die Freiheit, undsie sehen nicht ein, daß nur der Anarchie unter den deutschen Libe-ralen ein Ende gemacht werden soll, und daß überhaupt die Einigkeitund das Heil des deutschen Volkes befördert wird. Schon den zweitenJunius hat der „Temps" von den sechs Artikeln des Bundestags-beschlusses eine Jnhaltsanzeige geliefert. Ein bekannter Pietist hattehier noch früher Auszüge jenes Beschlusses in der Tasche herum ge-tragen und durch die Mitteilung derselben viele Herzen erbaut.
Nächst den deutschen, beschäftigen uns hier die belgisch-hollän-dischen Angelegenheiten, die sich stündlich mehr und mehr verwickeln,und die doch aufs schnellste beendigt werden sollen. Man glaubt,England beabsichtige, diese VerWirrnisse durch ernsthafte Maßregelnauf eine oder die andere Art zu lösen, und diese Absicht, nicht dasInteresse für Polen, sei der eigentliche Zweck der Durhamschen Reisenach Petersburg. Jedenfalls wird die Wahl des Botschafters selbstals ein Zeichen von entschiedenem Willen betrachtet. Denn LordDurham ist der grämlich sträubsamste, eckigste Sohn Albions, unddabei ist er der russischen Kamarilla persönlich gram, weil diese beiGelegenheit der Reformbill gegen ihn, welcher der eifrigste Reformer,und gegen seinen Schwiegervater, den Lord Grey, ehr feindseligintriguiert und durch alle Mittel ihn zu stürzen gesucht haben soll.Die Freunde des Friedens hoffen, daß er und der Kaiser Nikolaus
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