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Maylands Steuerverfassung : mit Anm. nebst einer Darst. d. Steuerverfassung von Tirol
Entstehung
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109
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Sog

stände der Lagen, die nothwendige Vermehrungder Seelsorger und der kirchlichen Abgaben, dieschlechte Wirthschaft und Verwaltung in denverflossenen Zeiten und viele andere Ursacheneiner früheren oder späteren Erhohlung habenin der Steueranlage eine solche Ungleichheitherbeygeführt, dafs zu gleicher Zeit, wo dereine Theil der Gemeinde nur mit zvvey Soldioder ein wenig mehr von einem Scudo des Ka-pitalwerths belegt war, die anderen drey, viere,und bis zehen und eilf Soldi zu zahlen haben.Auch die Landschaften sind aus Ursachen ihrerSchulden ungleich angelegt, der Unterschied be-stehet aber in einigen Denaren mehr oder we-niger! Im Betracht, dafs die Gemeinden die Land»Schäften ausmachen , scheint es natürlich , dafstnart mit diesen hätte anfangen sollen, und,wieman auch wirklich in einigen Theilen angefan-gen hat» Diese ist aber in der That eine derSchwierigsten Arbeiten; weil es schwer ist, denErsatz oder einen unschädlichen Fond die Schul-den der Gemeinden zu tilgen, aufzufinden, undihre aul'serordentliche Lasten zu bestreiten , umsie alle zu einer gewissen Gleichheit, oder bes-ser zu sagen, zu einem kleineren Mifsverhältnifsin der Umlage zurückzuführen. Wir haben obenerwähnt, wie grofs die Summe der steuerfreyenKirchengüter ist. Die Befreyung ist immer eineGnade für den, welcher sich ihrer erfreut, sieist aber eine Ungerechtigkeit gegen die Nation,welcher dadurch eine (schwerere Last aufgelegtwird. Wir haben vor Jahren über diesem Punkteinen Vorschlag gemacht. Nach demselben hat-