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thume, mit dem Erwerbfleifse und anderen Um-ständen des Volkes in gleichem Ebenmafse stün-den. Aus diesem Grunde war die RepublikMayland schon gegen das Ende des Xll. Jahr-hunderts darauf bedacht, eine Schätzung derGüter zu veranstalten, und ein Kataster (Grund-buch) zu errichten. Das Geschäft wurde imJahr 1208 durch den Präsidenten Anguisola vonneuem vorgenommen, den man als einen Frem-den und folglich unbefangenen, und wegen sei-ner practischen Kenntnisse berühmten Mann zudiesem Zwecke von Piacenza berief. Das Ge-schäft ward hernach geendet durch Reno Goz-zadini, einen Bononier. Dieser hat sich in sei-ner Amtsverwaltung als Podesta auch noch denRuhm erworben, dafs er von Abbiatograsso bisMayland einen schiffbaren Canal hat grabenund führen lassen, wodurch die Fruchtbarkeitdes Bodens und der Reichthum der Stadt gestei-gert worden sind. Er wurde aber von dem durchdie Mächtigen, welche er mit den übrigen gleichzu steuern zwang, verführten Volke sehr übelbelohnt. Ein solches Grundbuch (Kataster) wur-de daher erst im Jahr 124s durch Martin dellaTorre kund gemacht; allein die nachfolgendenvorgefallenen Veränderungen, der zugenomerieAnbau des Bodens hatten gemacht, dafs die al-te, auf jenes alte Grundbuch gegründete Auflagekeineswegs richtig war, und dafs man sie alseine neue Abgabe ansali, die man Fafszins (in*.botato) nannte. Es ist zu bemerken wie es er-wähnt wird, dafs nach diesem ersten Steuer-fufse Niemand steuerfrey war, und dafs die Gü-