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3. Heft (1789) [Mit Prospekten ; nebst Zusätzen und Verbesserungen zum zweyten Heft]
Entstehung
Seite
35
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brich ward 1535 Domherr und endlich 1562 Erzbischof und Churfürst zu Cölln.

Beyde Brüder stunden erst unter der Vormundschaft ihres Onkels, des ChurfürstenHermanns V. von Cölln. Dieser verglich sie 1542 den 16 Jul. dahin, daßJohann I V. die Grafschaft Wied, die Herrschaften Runkel, Isenburg und Dier-dorf, wie auch die Pfandschaft des Churcöiinischen AmtsAltewicd, Friedrich aberdas Haus und die HerrliaMit Olbrück, welche Hermann V. sin J 1539 für seineVectern gekauft hatte, ganz schuldenfrei) haben sollte. Ferner sollte diesem seinBruder Johann jahrlich 100 Malter Haber an das Fahr, (ein Dörfchen am Rhein,)gegen Andernach liefern. Johann IV. vermahlte sich mit Ixatharina, Gra»fen Philipps zu Hanau -- Münzenberg Tochter, starb den 15. Inn. IZ81 undward zu Runkel beygesetzt. Er hatte zwei) Söhne, Hermann und Wilhelm, undfünf Töchter.

XV.) Hermann I. gerieth mit seinem Bruder Wilhelm, wegen der Landes»theilung in Streitigkeiten. Die beyden Brüder pflogen 1581 den 20 Aug. zuWied, iZZZ den 22 Sept. lind 29. Oct. im Kloster Marienstadt (bey Hachenburg)und zu Dierdorf gütliche Unterhandlungen, konnten aber zu keinem Vergleich kom»men. Hermann I. vermahlte sich mit oOalpurgis, geb. Gräfin V0N Bentheim»Tecklenburg und Steinfurt. (Sie starb den 9. April 1628 im 73 Jahr ihres Al-ters und ist in der Kirche zu Altewied begraben.) Mit dieser Gemahlin erzeugteer vier Söhne, nämlich Joh. Wilhelm Senior, Hermann II. Johann Casimir,Philipp Ludwig, und fünf Töchter.> Hermann I. commandirte seine dem Kö-nig Heinrich IV. von Frankreich den 24 April 159 l zu Heidelberg versprochenenZvOO Mann selbst, und starb in dem Königs. Lager vor Rouen den Dec. 1592.Nun entschied das Neichskammergericht zu Wezlar den zwischen Hermann I. undseinem Bruder, Grafen Wilhelm, schwebenden Proccß den Zi. Aug. 1595 fol»gendermafsen:

Daß Hermanns I. Erben das Schloß, den Flecken und ganzen Burgftkesden zu Wied, mit den Kirchsprenkeln: Feldkirchen, Heddesdorf, Niederbieber,

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Vom Grafen Johann.ä.2 VOM. 55. I). XXI. MN XXVIII. läv. 55/UI. IL?. VLK

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Das Porträt ist geharnischt, mit bloßem Kopf, einem Bart und einem Rosenkranz in den ge-kaltcuen Händen vorgestellt.

4) Dieses I. soll vermuthlich heißen : MV, und, im Altdeutschen.

44) Soll vermuthlich orc. oder u. s. w. heißen.