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3. Heft (1789) [Mit Prospekten ; nebst Zusätzen und Verbesserungen zum zweyten Heft]
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bare Macht mit ehrfurchtsvollem Geiste. Leterum nee colstbere parietäbus Veos,so lauter der lateluische Text des TacitUs, neguo, in vllam kumani nns stzecismaäsimulare, ex maZnitnäine caelestiuin arditrantur. Qucos ac nemora constz-crant^ Oeorumque nominibus appellant lecretum illucl, guoä sola renerentiaviclent. Es ist auch ein grosser Unterschied zwischen den wahren Germaniernund den Ubiern, die, von den Sueven, ihren Landesleuten, durch unaufhörlicheKriege verfolgt, gezwungen wurden, sich unter den Schuh der Römer zu begeben.Marcus Agrippa, Tochtermann des Kaisers August, und Schwiegervater desCäsar Germanicus/ führte sie also (im I. nach Erb. der Stadt Rom 717 oder vor Christi Geburt,) unter den Consuln Agrippa und Lucius Gallus über denRhein und nahm sie zu Bundesgenossen (Locii) der Römer an. Sieben und acht»zig Jahre spater, im I. 804 nach Erb. der Stadt Rom, 51 nach Christi Geburt,)ließ Agrippina, Tochter des Cäsar Germanicus und Mutter des Nero, ein sehrherrschsüchtiges Weib, nachdem sie zum grossen Aergerniß der Römer, ihren leiblichenOnkel, den schwachen Kaiser Claudius geheyrathet hatte, um auch den verbünde»ten Nationen ihre Macht zu zeigen, nach dem Oppiäum Vdiorum, dem heutigenCölln, Veteraner und eine Colonie führen, und diese nach sich: Loloma Vgrip-pineniium oder VZrchpmenits nennen (Auf einer alten Steinschrift führt dieseStadt auch den Namen: Loiom'a Liauciia ^.uZgista ^grippmeniium.) Man leseden Tacitus D//. 27. Diese mit den Römern vermischten Ubier Iva»

rcn keine achten Deutschen mehr; sie nahmen Römische Sprache, Sitten, Gebräu-che, Religion, Regierungsform und Denkungsarten an, obgleich sie sich ihres Ger»manischen Ursprungs nicht schämten. 2z.) Verehrten sie also

auch, gleich ihren Römischen Missionaren, Römische Gottheiten; schlachteten sied IN Jupiter und seinem getreuen Sohn, Botenläufer und Kuppler Merkur, demMars/ dem Apollo, Bacchus, Neptun, Herkules, Quirmus, Julius Cäsar,dem Kaiser August, ferner der Juno, der Venus, Minerva, Diana, Latona,Ceres, Cybele und allen den mächtigen Herren und Damen des heidnischen Him»weis Ochsen, Kühe, Pferde, Ziegen, Schafe und Schweine, arme Kriegsgefangenegar oben drein: so folgt noch nicht, daß die ächten, zwischen dem Rhein, der Do»n ui und der Elbe wohnenden Germanier dieses auch gethan haben. - Die»mer sahen nur gar zu gern überall ihre National»Gottheiten, ihren Merkur, Her-kules und Mars, ja sogar die Göttin Isis. Auf eine ähnliche Art wollten Missionare aus den neuern Zeiten bey wilden Völkern Spuren der Lehre von der Hei»ligcn Dreyemigkeit gefunden haben. Wir wollen inzwischen die Römer in Frie»

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