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II. Heft (1785) [Mit sechs Prospekten]
Entstehung
Seite
18
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Die Lange an Werkschutz 8694

Die Breite an Werkschutz 7890

Die Lange an Schritten zz6g>

Die Grösse nach gemeinem Landinas halt iz?z Morgen.

Hiervon hat sonst eine lateinische und eine deutsche Tabelle im Klostertind in der Kirche gehangen, welche ich aber nicht habe finden können. Ich er-hielt sie aber schon voraus zu Tönnestein. Der See soll, wie man michversichert hat, wohl über zooo Quellen in den umliegenden Gebirgen haben,welche alle mineralisch sind. In der Flache selbst ist ein Brunnen, der bestän-dig mit Blasen hervorquillt und wie der Heilbrunnen schmeckt. Menschenund Vieh trinken dieses Wasser. Seinen Ausfluß hat der See nach Süden,und nach Niedermendig zu. Er fließt durch einen bedeckten Gang, der umden See einzuschränken, vor ungefehr 100 Iahren, von einem gewissen Prä-laten angelegt ward. Dieser Ausfluß soll sich nachher im Sande verlierenDer schwarze Eisensand, den dieser See auswirft, ist merkwürdig. Er sollnicht im See entstehen, sondern aus den Quellen dahin geführt werden. Es istnur ein Ort, wo dieser Sand ausgeworfen wird, ncmlich an der östlichen Seitedes Sees, an der sogenannten weissen Erde, wo eine Pfeissenerde-Grube ist. DerSee ist beständig unruhig; er wirst aber diesen Sand nur zu gewissen Zeiten aus.Dieser Sand wird vom Magnet stark angezogen und wird, wie bekannt,zum Schreibsande gebraucht. Er ist mit vielen weissen und gelben durchsichti-gen Körnchen vermischt, welche man durch Hülse des Magnets davon ab-sondern kann. Wenn dieser See ganz stille steht, so daß gar nicht diemindeste Bewegung darauf ist, so verkündigt er ein Ungewitter, oder we-nigstens eine veränderte Witterung. Es zeigen sich auch allerhand Wasser-vöge! auf dem See, zum B° die Wasser-oder C.eschwalben. Dreser Seesoll an verschiedenen Orten so tief leyn, daß er nicht kann gemessen werden.Eine Fabel, daß ehedem hier ein Kloster versunken sey, mag ich nicht wieder-holen. Die verloschenen Vulkane haben viele dergleichen Spurenhinterlassen.

Dieser See ist nach Norden, Osten und Westen ganz von einemKranz von Gebirgen eingeschlossen, deren Fuss fast ganz bis an das Uferdes Sees geht, nach Westen sind einige Wiesen. Auf einem Berge nachOsten neben der weissen Erde, soll die Altenburg, das Schloß des Stiftersder Abtey, ehedem gestanden haben.

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