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pelle kurz vor seinem Tod; und sie soll bei» 60002 Rchlr. gekostet haben. —Im Jahr 1766. wurde der Tapezirer Haare/ so nannte man ihn mir,von Bonn geschickt um die Meublen und Kostbarkeiten von Tönneftein zuholen; da wurden alle kostbaren Tapeten, Spiegel, Stühle, Bettwerku.dgl. aus einmal weggenommen, und also wurde alle alte Herrlichkeit zerstört.Als Se. Kurfürstliche Durchlaucht von Trier da waren, geruhten Sie zu sagen,als man Höchstbenselben das Schlafzimmer Clemens Augusts zeigte, daß esehedem "besser müsse ausgesehen haben," Ich schrieb ins Balhaus, (nichtmeinen Namen,) mit Bkyjrifc auf die Wand aberkckOkbl^I.13
und
folgendes Chronograph:
MwVerikes VaterchanD ki-eV OILK; LatVrnons gepriesenesIst le^t golDen gokebrec ^VrVlc;
welches die Jahrzahl 1784. enthält.
Von dem Balhause geht eine Lindenallee nach dem Brunnen; in der Mittedieser Allele stehen zwo grosse Fichten. Hvrazens: "Onus ingens" fiel mirhierbei) ein. Nun geht man eine Treppe hinunter auf den Brunnen; er istlmgefehr 8 Schuhe tief, nicht ss tief, als der Heilbrunner!, welcher 9 Schuhtief ist. Gegen den Brunnen über sind ein paar Häuschen, worin die Ma-terialien befindlich sind, womit die Krüge versiegelt werden, und wo die Schreib--stube ist. Hinter dem Brunnen ist noch ein ziemlich artiger Garten. DerBrunnenverwaiter, der das Schlos und den Brunnen gepachtet hat, muß,wie ich höre, wohl 500 Rchlr. Pacht geben. Unweit dein Brunnen liegtweiter oben das Karmslitenkloster, ein ziemlich neues auf Kosten des Ordensder Kölnischen Provinz erbautes Kloster. Es ist in dicfem Kloster nichts son-derliches zu sehen. Die Kirche ist artig. Nichts merkwürdiges ist darin,als das Gnadenbild der Mutter des Heilandes, welche eine N?.csr öowrolsist, und ehedem daselbst im Wald soll gefunden worden seyn. In der Kir-che sind Grabmäler aller Kavaliere. Ein Grab ist jenes eines Herrn vonVtlbarch vom Jahr 1444. Es sind noch ein paar Statüen des heil An-tonius des Einsiedlers, und des heil, Wendelins eines Kurtrierischen Heiligenin der Kirche,
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