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19 (1863) Briefe : Th. 1
Entstehung
Seite
47
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tischen Theil Asiens studiert, im Schclling undHegel etwas gelesen, Chroniken durchstöbert undmich erfrischt an der reinen Schönheit, die mir ent-gegcnhauchte aus den Geisteswerken der Griechen.Lsrnpitsima, solatiu Aensris llumani nennt sie deralte Wolf. Für Gesellschaft war ich ungenießbar,gedichtet Hab' ich wenig, mein historisches Studiumhat noch weniger gewonnen, und am allerwenigstenmein „Historisches Staatsrecht des germanischenMittelalters." Letzteres war diesen Sommer fastzum Drucke bereit, aber die vielen Ideen, die ichaus dem Studium Asiens gewonnen, so wie auchdas Beispiel der Art, wie Gans sein Erbrecht be-handelt, und vorzüglich philosophische Anregungenvon Moser machten, dass ich den größten Theilmeines Buches dem Feuer übergab und das Ganzein Paris, und zwar in französischer Sprache, aufsNeue schreiben werde. — Dass dir mein Mcmoirüber Polen-) gefallen, Das ist sehr edel von dir.Von allen Seiten hat man meiner scharfen Auf-fassung Polens großes Lob gezollt, nur ich selbstkann in dieses Lob nicht einstimmen. Ich war die-sen Winter und bin noch jetzt in einem zu elendenZustande, um etwas Gutes zu Tag zu fördern.

Heine's s-immtlichc Werke, Bd. XIII., S. 131 ff.