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19 (1863) Briefe : Th. 1
Entstehung
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antworten, und dir zu erklären, warum ich deinenWunsch nicht erfüllen kann, diesen Frühling nachHamburg zu kommen, — obschon ich nur wenigeMeilen davon entfernt sein werde. Ich reise näm-lich in vier Wochen nach Lüneburg, wo meine Fa-milie lebt, bleibe dort sechs Wochen, und reise als-dann nach dem Rhein und, wenn's mir möglichist, nach Paris. Mein Oheim hat mir noch zweiJahr' zum Studieren zugesetzt, und ich habe nichtnöthig, meinem früheren Plane gemäß in Sarma-tien eine Profcssur zu suchen. Ich denke, dass sichbald Manches geändert haben wird, dass ich keineSchwierigkeiten haben werde, mich am Rhein zufixieren. Ist Das nicht der Fall, so fixiere ich michin Frankreich, wo ich französisch schreibe und mireinen Weg ins Diplomatische bahne. Die Haupt-sache ist die Herstellung meiner Gesundheit, ohnewelche alle Plane thöricht sind. Gott möge mir nurGesundheit geben, für das Übrige will ich selbstsorgen. Mein Arzt giebt mir Hoffnung, dass michdas Reisen, besonders das Fußrcisen, herstellenwird . . . Meine Sturzbäder habe ich eingestellt,sie haben mir Nichts geholfen und unmenschlichesGeld gekostet. Obendrein muss ich mich geistigerAnstrengung enthalten, und ich habe diesen Winterfast gar nichts Anderes gethan, als den nicht scmi-