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19 (1863) Briefe : Th. 1
Entstehung
Seite
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Dieser Aufsatz hat das ganze Großhcrzogthum Po-sen in Bewegung gesetzt, in den Posencr Blätternist schon dreimal so Viel, als der Aufsatz beträgt,darüber geschrieben, d. h. geschimpft worden, undzwar von den dortigen Deutschen, die es mir nichtverzeihen wollen, dass ich sie so treu geschildertund die Juden zum tisrs etat Polens erhoben. —Meine Gedichte sind in Westfalen und am Rheinnoch immer Gegenstand der Aufmerksamkeit, undich höre viel Erfreuliches darüber. Wie kannst duaber den Wisch in der Leipziger „Literatnrzeitung"des Erwähnens Werth halten? Es ist das Seich-teste und Unbedeutendste, was über mich gesagtworden. — Ich schicke dir diese Tage meine Tra-gödien. Ich habe dieselben meinem Oheim Salo-mon Heine dcdiciert. Hast du ihn gesehen? Er istEiner von den Menschen, die ich am meisten achte;er ist edel und hat angeborne Kraft. Du weißt,Letzteres ist mir das Höchste. — Hast du dortmeine Schwester gesehen? Es ist ein liebes Mäd-chen. Kommst du dort viel unter Weiber? Nimmdich in Acht, die Hamburgcrinnen sind schön. Aberbei dir hat es Nichts zu sagen, du bist ein stiller,ordentlicher, seelenvergnügter Mensch, und wenn dumal glühst, so ist es für die ganze Menschheit.Bei mir ist Das anders. Auch hast du das Glück,