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Honorar für Ihr erstes Werk besonders bedeutendgewesen sein mag. Durch ihre hässlichen Winkel-züge und schmutzigen verletzenden Kniffe ist miraber die M.'sche Buchhandlung (ihr Chef heißt V.)jetzt so verleidet, dass ich ihr diese Tage meinenUnwillen auf die empfindlichste Weise zu erkennengab, und mein zweites Buch gewiss nicht bei M.erscheinen wird und ich schon diese Woche einenandern Verleger dazu suchen will. Bei meiner an-gebornen Unbeholfenheit in allen Geschäften, dieins Merkantilische einschlagen, wird mir Dieses nichtsehr leicht werden.
Ich schreibe Ihnen dieses Detail, damit Siesehen, dass ich Ihre Tragödie oder die Zeitschriftin diesem Augenblick M, nicht anbieten kann; ichwünsche daher Ihren Bescheid, ob Professor Gubitzin Ihrem Namen besagter Buchhandlung den „Pe-riander" antragen soll. Zwar glaube ich nicht,dass M. gegenwärtig zum Verlag belletristischerArtikel geneigt sind; in honorierender Hinsicht sindsie immer die größten Filze. Ich denke aber nochin diesem Monate für meine Dramen einen Verleger' zu finden, und da werde ich nicht ermangeln, ihm IhrDrama und die Zeitschrift anzubieten. Ich binhier mit keinem Buchhändler außer M. persönlichbekannt; doch Dieses ist nicht nothwendig, wenn
H-ine's Werke. Bd. XIX. Z