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der Beantwortung Ihres lieben Briefes vom 31.— Meine Freunde wollen mich zwar in diesemPunkte nicht sonderlich loben; der gute Sethe —sagen Sic ihm aber, ich schreibe ihm mit nächsterPost — wird gewiss auch kein Loblied anstimmenüber meine Briefschreibungs-Ordentlichkeit; aberDas ist Alles bloßes Vorurtheil.
Obzwar wir uns durch Ihr freundliches Schrei-ben näher gerückt sind, gewiss 20 Poststationen, etwabis Potsdam, so ist unsere Entfernung von einanderdoch immer noch zu weit, und ein Centner Brief-porto ist zu thener, und das Bricfschreiben ist zumühsam, und meine Faulheit ist zu groß — alsdass ich mit nöthiger Ausführlichkeit Ihnen sagenkönnte, wie Ihr Brief mir das Gemüth erregt undbewegt und erfreut und getröstet und gestärkt.
Ich will mich daher lieber an das Geschäftlichehalten, und Ihnen meine Meinung über das Ver-legerwesen mittheilen.
Durch Professor Gubitz hatte sich die M.'scheBuchhandlung zu dem Verlage meiner Gedichtebequemt, und außer 40 Freiexemplaren, wovonmir bis auf diese Stunde noch 10 Exemplare ausfilziger Knickrigkeit vorenthalten werden, habe ichkeinen Pfennig erhalten. Dieses sage ich Ihnen sudrosa zu Ihrer Tröstung, da ich zweifle, ob das