wenn ich Grund zum Loben habe, so quillt es mirum so unaufhaltsamer aus der Herzgrube. Ringenur freudig und rüstig, mein lieber Poet; den Lor-ber verdienst du, und dass man ihn dir nicht vor-enthalten soll, dafür lass nur mich sorgen. Aber dumnsst mir auch folgen. Kümmere dich nicht umbellende Hunde. Der Mond wird noch immer imselben Glänze leuchten, wenn längst die Hundeverstummt sind, die ihn anbellten. Sein Goldschim-mer erstreckt sich über die ganze Erde. Aber wieweit erstreckt sich die Stimme eines Hundes? — Ichhabe mehrere Tage in Hamm zugebracht; dort habeich auch endlich die persönliche Bekanntschaft vonOr. Schulz gemacht. Mit seinem Associs habe ichmich auch ziemlich befreundet durch manchen ver-gnügten Spaziergang, den wir zusammen machten.Recht gut bin ich von Beiden aufgenommen wor-den. Aber mein wnndersüßes Bräutchen, FräuleinRomantik, Geborne Poesie, hat sich dort sehr en-nuyiert. Ich habe meinen Vorsatz aufgegeben, ausden Sandsteppen der Mark einige Blumen ausunserm Poesiegärtlein zu verpflanzen und den Sa-men derselben dort wuchern zu lassen; denn mit
die 8 Sonette an H. Heine in den „Poesien für Liebeund Freundschaft" (Hamm, bei Schulz und Wnnder-mann, 1823).