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19 (1863) Briefe : Th. 1
Entstehung
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demUnterhaltungsblatt" ist durchaus Nichts anzu-fangen. Dr. Schulz hat gar keinen Sinn, vielleichtgar Abneigung für Gedichte, und Wundermannliebt uöthigenfalls nur Gedichte aus der Gleim'-schen Schule. Ich habe zwar deine Gedichte, welchedu mir mitgegeben, Demselben zugestellt, lieberSteinmanu; doch bei obiger Bewandtnis der Dingezweifle ich nicht, dass es mit dem Abdruck sehrsaumselig zugehen wird. Wer weiß, ob michnicht das Verlangen nach euch, liebe Freunde, näch-sten Sommer wieder nach Bonn zurücktreibt. Dennich zweifle nicht, ihr werdet Beide Einer auf denAndern wohlthätig gewirkt haben. Rousseau wirdsich au Steinmann's löbliche plastische Umrisse ge-wöhnt haben, und Steinmann an Rousseau's ro-mantischen Farbenschmelz und Wortfluss. Aber Kei-ner soll sich an der Eigenthümlichkeit des Andernvergreifen. Ich werde euch nächstens mehr schrei-ben über meine Studien, mein Poetisieren, meinenUmgang w. Ich habe Dr. Hundeshagen's sämmt-liche Aufträge richtig besorgt, welches ich ihm näch-stens selbst schreiben werde, da jetzt die Post ab-geht und es zu spät ist, noch Etwas zu schreiben. Denkt euch, Hofrath Beneke ist hier der Einzige,welcher über altdeutsche Literatur liest, und nur(llorrikilo äiowü) 9 (sage neun) Zuhörer hat.