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H. Heine zeitlebens durch den Geldstolz einer rei-chen Familie erhalten ward, die ihm jegliche Un-terstützung meist nur in der dcmüthigcnden Formeines Almosens zufließen ließ, und nach dem Todeseines Oheims Solomon Heine die Fortzahlungder ihm von Diesem zugesicherten Pension andert-halb Jahre lang sogar an die schimpfliche Bedin-gung knüpfte, dass der Dichter, welcher zwei De-cennien lang einen bitteren Kampf mit den deut-schen Censurbehörden geführt, von jetzt an gar all'seine Publikationen einer bornierten Familicn-Censurunterwerfe! — eine Zumuthung, die von Dem-selben natürlich mit verdienter Entrüstung zurück-gewiesen ward.
Die Briefe Heine's an seinen Freund undVerleger Julius Campe bis zum Jahre 1834 sindleider, bis auf zwei kürzere Schreiben,. bei demBrande Hamburg's im Mai 1842 sämmtlich vonden Flammen zerstört worden. Der Abdruck derBriefe au Jmmermann, Moser, Wohlwill, Zunz,Simrock, Dümmler, Wilhelm Müller, W. Häring,
I. Klein und den Grafen M. Moltke ist theilsvon den Adressaten, theils von deren Erben, mitzuvorkommender Liberalität gestattet worden. DenBrief an Professor Hugo und das DoktordiplomHeine's verdanke ich der Freundlichkeit des HerrnHofraths Prof. Or. W. Francke in Göttingen, dieMitthcilung der Promotious-Thesen der Güte desHerrn I)r. L. Zunz in Berlin. Das Original desBriefes au Professor M. Schottky befindet sich in