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19 (1863) Briefe : Th. 1
Entstehung
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Bei der Dürftigkeit aller seitherigen Angabenüber Heine's äußere Lebensumstände, sowie überseine innere Entwicklung, und bei der unverkenn-baren Wichtigkeit der vorliegenden konfidentiellenMittheilungen für die Signatur der Zeit, war eseine schwierige Aufgabe, zu bestimmen, was in deneinzelnen Briefen als unwesentlich auszuscheiden,was zur Aufhellung dieses oder jenes unklarenPunktes abzudrucken sei. Ich überlasse es derKritik, zu beurthcilen, ob ich hier überall das Rich-tige getroffen. Die Diskretion gegen lebende oderverstorbene Personen schien freilich hin und wiederdie Unterdrückung weiterer Stellen zu empfehlen,das unparteiliche historische Interesse dagegen dieAufnahme derselben mit gebieterischer Nothwen-digkcit zu verlangen. Die Entscheidung bei sol-chem Dilemma würde mir in einzelnen Fällen er-leichtert worden sein, wenn die Familie des Dich-ters, welche dem Publikum immer noch dieMe-moiren" und den sonstigen literarischen NachlassDesselben vorenthält, nicht meine wiederholtendringenden Aufforderungen zu ihrer Mitwirkungbei der Herausgabe von H. Heine's sämmtlichenWerken aufs bestimmteste abgelehnt hätte. Nichts-destoweniger hielt ich mich für verpflichtet, zahl-reiche herbe Äußerungen des Dichters über dasverletzende Gebahrcn seiner Verwandten zu unter-drücken und nur so viel seiner derartigen Klagenmitzutheilen, wie mir nöthig schien, um die schmerz-liche Abhängigkeit erkennen zu lassen, in welcher