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Von dcm Einflüsse
diel'«', und noch weniger Räuber. Jeder, der eineneignen Hof und einen ehrlichen Namen besitzt, wagt hie-bcy zu viel, und hat auch keine Versuchung zu stehlen,weil er mit allein nothdürstig versorgt ist. Die Kindereiner solchen Nation sind mit keinen schlechten vermischt;sie werden von hofgcsesseuen Vätern und Müttern durchkehre und Leyspiele zur Arbeit und Ordnung erzogen,und man kann sagen, daß in einem solchen Lande Fleiß,Ordnung und Tugend zu Hanse ftp, und daß die altenDeutschen, um die Reinigkeit ihrer Sitten zu erhallen,und Frephe-t und Ordnung zu verknüpfe!!, gar kein bes-ser Mittel wählen konnten, als schlechterdings keineHeuerieute zu dulden, und ihre kleinen Staatskörperaus lauter hofgcsesseuen Mitgliedern zu bilden. In ei-ner solchen Verfassung bedarf es fast gar keiner Gesetzeund Strafen. Der kleine Staatskörper gleicht einemwürdigen Capittel, wovon jedes Mitglied sich selbst undseine Mitbrüder ehrt; worinn man keinen seiner Pflichtbep Straft des Zuchthauses erinnert; und wo der un-fehlbare Verlust der Präbeude, oder die Verweisungaus der Versammlung die größte und empfindlichsteStrafe ist. Unfehlbar hatten die Nordischen Nationenden großen Ruhm ihrer Tugenden größtentheils diesenihren Einrichtungen zu danken; und es ist sehr wahr-scheinlich, daß die großen Auswanderungen derselben,nicht sowohl eine Folge ihrer größer» Bevölkerung,als jener Verfassung gewesen, nach welcher sie blosden Hofeserben, und für denselben eines Nachbars Toch-ter zu Hanse behalten konnten, die übrigen aber allefünf oder zehn Jahr gleich den Bienen in fremde Lan-der schwärmen lassen mußten, weil sie keine Städteund keine Nebenwohnungen duldeten, keine Werbungenkannten, uuo keine Schiffahrt hatten, wodurch sie einenTheil der Brut aufopfern konnten. Blos ein Theil
der