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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
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von 918 bis N92.

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nillorialium ao Livium. 1189 Lonlillo nollri con»veutus et cousensti, religuoruingucininiilLrialiumersti^ientuiu lie llcleliuin amicoruin nolirorum. S.Q. 21. 22. Z9. 42. ;6> 87.

§« Z.

Die Kirchenvögtc in dieser Zeit; Beschaffenheit der Vogtei).Die Kirchenvögts, welche man als die ersten Beam-ten der Kirche ansehen muß, und nicht besser als mit un-fern heutigen Drosten vergleichen kann, waren übrigensin allen weitlichen Sachen des Bischofes oberste Befehls-haber. De? erste von ihnen dessen Namen auf die Nach-welt gekommen ist, hieß Wal a). Nach ihm kommen(1070) Ludolf b) und (1074) Eberhard c), ferner(1089) Fölker 6), und hernach wiederum Eberhard e),vermuthllch Vater, Sohn und Enkel s); und zwar derletzte als höchster Z) Kwchenvogt, zum Zeichen daß ihrermehrere waren: wie wir denn auch bereits einen von Dis-sen lr), vermuthlich derozeit ein bischöfliches Amt ge-wesen ist, Namens Megmbald angeführt haben. Wo steh für den Bischöfe nicht der Mühe verlohnte, eineneignen Vogt zu halten: da empfoh! er fein Gut des OrtsGrafen; so machte es Benno !l. mit dem Hofe zu Gol-denstedde, welchen er dem Schutze des Grafen LippoldSüberließ i); und so machte es auch vielleicht der Abt zuIburg, dem der Graf WeZel als Klostervogt diente lc).Eberhard hatte keine Kmder, sondern drei) Brüder!),Namens Ludolf, Warin und Temmo, welche nachihm die nächsten zur Vogkey waren; scheint aber nicht,daß einer von ihnen dazu gelangt fty. Denn bald (1096)zeigt sich Graf AmelttNg in), dessen wir hier obenMosers Osnadr. Gssch, 11, Th. G ge-