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geschlossen, den er in seinem Leben bewiesen hat, welchen zvon Anfang bis zu Ende Paulus in den Worten zusammen,faßt: „er hat sich selbst erniedrigt, Knechtsge-ftalt angenommen, und war dem Vater gehör- !sambis..zum Tode, ja zum Tode am Kreuze." ^Besonders wichtig ist es auch, daß es ein freiwilliger Gc, ihorsam war, weil nur ein freiwillig dargebrachtes Opfer Wzur Gerechtigkeit verhelfen konnte. Darum wo der Herr !sagtI: „Ich lasse mein Leben für die Schaafe;" !setzt er hinzu: „Niemand nimm t es von mir." Indem Sinne sagt Jesaias^): „Er sey verstummt wie ein !Lamm vor seinem Echterer." Und die evangelische Geschichte !erzählt 2): „Er sei der bewaffneten Schaar entgegen gegan-gen, hat vor Pilatus, ohne sich zu vertheidigen, gestan-den, und sich seinem Richterspruch unterworfen." Dochgeschah das seinerseits nicht ohne Kampf,' weil er auch un-sere Schwachheiten an sich genommen hatte; und auf dieseWeise mußte der Gehorsam sichtbar werden, den er seinem ^Vater leistete. Es war ein hoher Beweis seiner überschweng-lichen Liebe zu uns, daß er mit namenloser Angst kämpfte,und unter den fürchterlichsten Martern sich selbst vergaß, umuns zu helfen. Dabei ist wohl zu bedenken, daß der Gerech-tigkeit Gottes nicht anders ein Genüge geschehen konnte, alswenn Christus, mit völliger Vcrläugnung seiner selbst, sichGott unterwarf und in seinen Willen gänzlich hingab. Darumführt auch der Apostel sehr passend aus den Psalmen dieWorte an H: „Im Buch des Gesetzes ist von mirgeschrieben, daß ich deinen Willen thue, o Gott.Ich will, und dein Gesetz habe i ch i n in eine m H e r-zen. Da sprach ich: siehe, ich komme." Weil in-dessen nur in dem Versöhnungsopfcr durch welches die Sün-den getilgt werden, das sich ängstigende Gewissen Ruheund Frieden findet, so wird unser Blick mit Recht dahin
1) Joh. 10, IS, 18. 2) C. 5Z, 7. 3) Ich. 18, 4. Matth. 27,13,14.4) Hebr. 10, 7, S. Ps. 40, S, 9.