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die Erwerbung der Gnade, die uns von dem Fluche desGesetzes befreit, auf Christi ganzen Erdcnwandel ans, in,dem er spricht: „da die Zeit erfüllet war, sandtel Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe,und unter das Gesetz gethan, auf daß er die,welche unter dem Gesetz waren, er löset e." Sosagt Christus selbst bei seiner Taufet: „es werde einTheil der Gerechtigkeit dadurch erfüllt, daß erdes Vaters Willen gehorsam vollbring e." Ja,von dem Augenblicke an, wo er Knechtsgestalt annahm,begann das Werk der Erlösung. Die Schrift jedoch, umdie Art und Weise des Heils genauer zu bestimmen, eignetsolches vorzugsweise dem Tode Christi zu. Er selbst er-klärt „er gebe sein Leben zur Erlösung fürViele." Paulus sagt^): „Er sey gestorben für unsereSünden." Der Täufer Johannes spricht „Christus seygekommen, um als das Lamm Gottes der Welt Sündenzu tragen." In einer andern Stelle behauptet Paulus^):„wir werden ohne Verdienst gerecht durch dieErlösung, die durch Christum geschehen ist, daGott ihn dargestellt hat zum Versöhner initseinem Blut." Eben so°): „wir sind durch seinBlut gerecht geworden, und versöhnt durch sei-nen Tod." FernerI: „der von keiner Sündewußte, ist für uns zur Sünde gemacht, damitwir durch ihn die Gcrcchtigkeitwürdcn, dievorGott gilt." Doch ich will nicht alle Beweisstellen anfüh-ren, da es deren so viele giebt, und in der Folge mehrereI vorkommen. Darum geht auch das sogenannte apostolischeGlaubensbekenutniß in bester Ordnung von der GeburtChristi sogleich zu seinem Tode und seiner Auferstehung über,als ans welchen die Summe unseres vollkommenen Heilberuht. Dabei wird aber der sonstige Gehorsam nicht aus-
1) Matth. 3, 15. 2) Matth. 20, 2». 3) Rom. 4, 25. 4) Joh.1.29.S) RSm. 3, 24, 25. 6) Röm. 5, 9, 10. 7) 2.Cor. 5, 21.