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und zu euren: Vater, zu mcinemGott und zu e u-rem Gott." Auf diese Weise sind wir des himmlischenErbes gewiß, da der ein'ge Sohn Gottes, dessen Eigen-thum der Himmel war, uns zu Brüdern angenommen hat.Sind wir aber seine Brüder, so sind wir auch Miterbender himmlischen Herrlichkeit/) Ueberdieß war es auch nochaus einem andern Grunde nothwendig, daß unser Erlöserwahrer Gott und Mensch zugleich war. Er mußte den Todüberwinden; und wer konnte dieß, als nur das Leben? Ermußte die Sünde überwältigen, und wer vermochte dasanders, als die Gerechtigkeit selbst? Er mußte das Reichder Finsterniß und die Macht des Satanas besiegen, undwer anders konnte dieß, als die Kraft, welche mächtigerist als die Welt und die Finsterniß? Wer anders aber hatdas Leben, die Gerechtigkeit, die Herrschaft und Gewaltim Himmel und auf Erden, als Gott allein? Der allgna-dige Gott stellte sich also in der Person des Eingcborncnselbst als unsern Erlöser dar, da er unsere Erlösung wollte.
3. Auch war es ein zweites Hauptcrforderniß bei un-serer Versöhnung mit Gott, daß der Mensch, der sich durchseinen Ungehorsam ins Verderben gestürzt hatte, um diesemabzuhelfen, einen vollkommenen Gehorsam leistete, der Ge-rechtigkeit Gottes ein Genüge that, und die Strafen derSünde büßte. Als ein wahrer Mensch erschien daher un-ser Herr, nahm Adams Gestalt und Namen an, um stattfeiner dem Vater den schuldigen Gehorsam zu leisten, um un-ser Fleisch dem gerechten Gerichte Gottes zum Lösegeld dar-zubringen und in unserm Fleische die Strafe zu leiden, diewir um unserer Sünde willen verdient hatten. Da indes-sen Gott den Tod nicht leiden, und ein bloßer Mensch ihnnicht überwinden konnte: so vereinigte er in sich die mensch-liche Natur mit der göttlichen, um als ein schwacher Menschzur Versöhnung der Sünden sich in den Tod dahin zu ge-ben , nach seiner göttlichen Kraft aber den Tod zu bckäm-
1) Röm, 8, t7. Gal. Z, 7.