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wie ein grüner Oelbaum im Hause Gottes.—DerGerechte wird blühen wie ein Palmbanm, undgrünen wie die Ceder auf Libanon. Gepflanztim Hause des Herrn, werden sie grünen in denVorhöfen unseres Gottes, noch im Alter blühen,fruchtbar und frisch seyn." Dagegen hatte er kurzzuvor gesagt"): „wie unergründlich sind deineGedanken, Jehova, indem die Gottlosen blühe-ten, grünen sie wie das Gras, um zu vergehenauf ewig!" — Aber wo ist das Heil und der Glanz derGläubigen, wenn nicht das Wesen dieser Welt durch dieOffenbarung des Reiches Gottes verwandelt wird? Mitdem Hinblick auf die Ewigkeit verachteten sie die Wider-wärtigkeiten dieser Zeit, und sprachen getrost "): „Duwirst den Gerechten nicht ewiglich in der Unruhelassen, aber die Gottlosen verstößest du in dieTiefe des Elends." Aber wo ist hienieden der Abgrunddes Verderbens, der die Ruchlosen verschlingt, die, wiewir in einer andern Schriftstelle lesen ^), bis an ihr Endegute Tage haben, und dann ihr Leben ohne viel Schmerzund Kummer beschließen? Wo finden wir hier ein bestän-diges Glück der Frommen, die, wie David oft klagt, ihrLebenlang mit den schwersten Leiden zu kämpfen haben?Er stehet also nicht auf das, was diese Welt der Unruheund des Unbestandes zu geben vermag, sondern was derHerr einst thun werde, wenn er einen neuen Himmel undeine neue Erde gründen wird. Dieses beschreibt er sehrschön mit den Worten'"): „Die Thoren verlassen sichauf ihr Gut, und trotzen auf ihren großenReichthum; und doch kann Niemand, sey er auchnoch so mächtig, seinen Bruder vom Tode erlö-sen, noch Gott für ihn ein-Löscgeld geben. In-dem sie aber sehen, daß Weise sterben, wieThoren und Böse, und ihr Gut Andern über-
4) V. 6 — s. 2) Ps. 5S, 22. 24. Z)Hiob.2l,13. 4) Ps. 49, 7-lS>