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Johannes Calvin, des großen Theologen Institutionen der christlichen Religion : erstes und zweites Buch
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daß scin ganzes Leben voll Trübsale gewesen sey, so zeigtcr damit offenbar an, der Herr habe ihm das verheißeneGlück nicht zu Theil werden lassen. Also war Jakob ent-weder ein Gottloser und Undankbarer, der die Gnade Gottesverkannte, oder aber er legte ein wahrhaftiges Bekenntnißseines Jammers und Elends ab. Ist dieses wahr, so folgt,daß seine Hoffnung nicht auf Erdcngüter gerichtet war.

13. Wenn nun, wie nicht zu zweifeln, jene heuigen Alt-väter ein glückseliges Leben von Gott erwarteten, so dachtenund sahen sie ein anderes Heil als das des irdischen Lebens.Das zeigt vortrefflich der Apostel, wenn er sagtH:Durchden Glauben war Abraham als ein Fremdling indem verheißenen Lande, als in einem fremdenLande, u. w o h nete in tte n, m it I s aak u. Iako b,den Miterben derselbigen Verheißung. Denn siewarteten auf eine wohlgegründete Stadt, derenBaumeister und Schöpfer Gott ist. Im Glaubensind diese alle gestorben, und haben die Verhei-ß ßung nicht empfangen, sondern sie nur von fernegesehen, sich ihrer getröstet, und bekannt, daßsie Gaste und Fremdlinge auf Erden wären.Damit geben sie zu verstehen, daß sie ein Vater-land su ch e n, u n d z w a r w o s i e das gemeint hätten,von welchem sie waren ausgezogen, hatten sieja Zeit wieder umzukehren; nun aber begehrensie eines bessern, nämlich eines himmlischen,darum schämet sich Gott ihrer nicht, ihr Gottzu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt zube-reitet." Denn es wäre höchst albern gewesen, bis ansEnde ihrer Tage im Vertrauen auf Verheißungen zu behar-ren, zu deren Erfüllung hier ans Erden kein Anschein dawar, wenn sie dieselbe nicht in einem andern Leben erwar-tet hätten. Aber nicht ohne Absicht wird bemerkt, daß ße

t) Hebe, jl, g -tt.