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hohen Macht und göttlichen Würde von ihm ein Wunder,wie Moses in der Wüste gethan hatte, da er ihren Vorfah-ren Manna vom Himmel verschaffte. Dieses verstanden sienur von der Stillung des Hungers, den das Volk damalslitt, ohne in das hohe Geheimniß einzudringen, dessen Pau-lus gedenkt. Darum stellt Christus, um ihnen zu zeigen,daß sie eine bessere Wohlthat von ihm erwarten mußten,als die ihren Vätern von Mose erwiesene, folgende Vcr-gleichung an: findet ihr darin ein großes und merkwürdi-ges Wunder, daß der Herr seinem Volke, um es in derWüste nicht denHnngerstod sterben zu lassen> durch MosesSpeise vom Himmel gegeben hat, welche sie auf kurze Zeiterhielt; so schließt daraus, um wie viel vorzüglicher dieSpeise seyn müsse, welche das ewige Leben verleiht. Esliegt am Tage, warum der Herr von demjenigen schweigt,was bei dem Manna das Wichtigste war, und nur den ge-ringern Nutzen desselben erwähnt. Da die Juden ihm näm-lich Moses entgegen gestellt hatten, der durch das Mannader Noth des Volkes abgeholfen habe: so antwortet er, daßdie Wohlthat, die er ihnen bringe, weit vorzüglicher sey, alsdie leibliche Sättigung des Volks , die allein von ihnen sohoch gepriesen wurde. Paulus dagegen war überzeugt, daßder Herr nicht nur zur Leibes Nahrung und NothdurstManna vom Himmel hatte regnen lassen, sondern um ihnendas geistige Leben abzubilden, das in Christs dargebotenwird; weßhalb er auch das, was hierbei vorzüglich zu be-rücksichtigen war, nicht übergeht. Daraus erhellet alsodeutlich und gewiß, daß die Juden nicht nur die Verheißun-gen eines ewigen und himmlischen Lebens hatten, deren unsjetzt der Herr würdigt, sondern daß sie auch durch heiligeBundeszeichen ihnen zugesichert waren, wie Augustinus inseiner Schrift wider den Manichäcr Faustus weitläufigbeweiset.
7. Wünschen aber die Leser lieber aus dem Gesetz undden Propheten Beweise dafür, daß die Väter an dem gei-stigen Bunde Antheil hatten, wie wir aus dem Munde Christi