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Iuda geholfen werden, und Israel sicher woh-nen." Ezechiel^) spricht: „ich will meiner Heerde ei-nen einigen Hirten erwecken, nämlich meinenKnecht David. Ich, der Herr, will ihrGott seyn,aber mein Knecht David soll der Fürst unter ih-nen seyn, und ich will einen Bund des Friedensmit ihnen machen." Eben so an einer andern Stelle,wo er von der unglaublichen Wiederherstellung Israels ge-redet hat^): „mein Knecht David soll ihr Königund ihr aller einiger Hirte seyn, und ich willmit ihnen einen ewigen Bund des Friedens ma-chen." Blos wenige von den vielen Schriftstellen wähleich aus, weil ich die Leser nur erinnern will, daß die Hoff-nung aller Frommen allezeit auf Christus sich gründete.Darin stimmen auch alle die andern Propheten ein, wieHosea^): „Es werden die Kinder Iuda und dieKinder Israel zu Haufe kommen, und werdensich mit einander an Ein Haupt halten;" was inden bald nachfolgenden Worten näher erklärt wird^): „eswerden sich die Kinder Israel bekehren, und denHerrn ihren Gott und ihren König David su-chen." Auch Micha^) sagt, indem er von der Rückkehrdes Volks redet: „ihr König wird vor ihnen hergehen, undder Herr vorne an." So Amos^), die Herstellung desVolks weissagend: „zu derselben Zeit will ich dieze r falle neHütte Davids wiederaufrichten, undihre Lückenverzäunen, und was abgebrochen ist,wieder ausrichten," weil nämlich die Hoffnung desHeils einzig darauf beruhte, daß die königliche Würde wie-der empor kam in der Familie Davids, was in Christo er-füllt wurde. Deutlicher noch, je mehr sein Zeitalter sichder Offenbarung Christi näherte: ruft Zacharias^) „freuedich, du Tochter Zion, und jauchze, du Tochter
1> C. 34, 23 — 2Ü. 2) C, 37, 24 — 26. 3) E. 1, 11. 4) C. z,5. S) C. 2, 13. 6) C. 9, 11. 7) <5. 9, S.