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ohne den Mittler nicht gewahren kann, den heiligen Vä-tern unter dem Gesetze Christus immer vorgehalten worden,um auf ihn ihren Glauben zu wenden.
3. Wenn ferner in der Trübsal Trost verheißen, undvornämlich die Befreiung der Kirche beschrieben wird, sowird ihnen in Christo das Panier des Vertrauens und derHoffnung vorgehalten. „Gott ist ausgezogen, zu hel-fen seinem Volk, zu helfen mit seinem Gesalb-ten," sagt Habaknk.i) Und so oft die Propheten die Wie-derherstellung der Kirche erwähnen, erinnern sie das Volkan die dem David gegebene Verheißung von der beständi-gen Dauer des Reichs. Kein Wunder, da ja sonst derBund keinen Bestand gehabt hätte. Dahin gehört jeneri merkwürdige Ausspruch des Iesaias, welcher, da der un-gläubige König Ahas sein Zeugniß von der Aufhebung derBelagerung Jerusalems und von der nahen Rettung ver-warf, ganz unerwartet des Messias gedenkt^): „Siehe,eine Jungfrau wird schwanger werden und ei-nen Sohn gebären;" womit er andeutet, daß, obschonKönig und Volk bei ihrem verderbten Sinne die ihnen an-gebotene Verheißung verwerfen, und die Treue Gottes wan-l kend zu machen suchen, der Bund doch bestehen, und derErlöser zu rechter Zeit erscheinen werde. Um Gott als den Ver-söhnlichen darzustellen, verweisen endlich alle Propheten wie-derholt auf den Thron Davids, mit welchem die Erlösung unddas ewige Heil zusammenhing. So spricht Iesaias'): „ich willmit euch einen Bund machen, nämlich die gewis-sen Gnaden Davids; siehe, ich habe ihn zumZeugen gestellt den Völkern." Denn nur durch Ver-» mittlung jenes Zeugen konnten die Gläubigen in Wider-.» wärtigkeit hoffen, einen gnädigen Gott zu haben. Eben sosagt Jeremias-), um die Muthloseu aufzurichten: „siehe,es kommt die Zeit, daß ich dem David einen ge-rechten Sprößling erwecken will, und soll dann
t) <5. Z, tZ. 2) 2esa. 7, 14, 3) Jesa. 55, z. 4. 4) s. 23, 5. 6.