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wandeln wird." Ohne Zweifel wollte der himmtischeVater auch in David und seinen Nachkommen ein lebendi-ges Bild Christi darstellen, wcßhalb er, indem er die From-men zur Gottesfurcht ermuntern will, befiehlt H: „küssetden Sohn;" ganz entsprechend dem Worte des Evange-liums „wer den Sohn nicht ehret, der ehretden Vater nicht." Mochte nun auch durch den Ab-fall der zehn Stämme das Reich zerfallen: so mußte dochder Bund, den Gott mit David und seinen Nachfolgerngemacht hatte, bestehen, wie er auch verkündigen ließ durchdie Propheten"): „ich will nicht oas ganze Reich ab-rcissen um Davids willen, meines Knechts, undum Jerusalems willen, die ich erwählet habe;aber nur Einen Stamm will ich dein cm Sohnegeben;" welche Verheißung zum zweiten und dritten Ma-le wiederholt wird. Deutlich ist auch der Zusatz H: „ichwill den Saamen Davids erniedrigen, doch nichtewiglich." Kurz darauf heißt es'): „um seines Knech-tes David willen gab Gott ihm eine Leuchte znJerusalem, daß er seinen Sohn nach'ihm erweck-te und beschirmte Jerusalem." Als nun das Reichseinem Untergänge zueilte, so erneuerte sich diese Zusage°):„Gott wollte Juda nicht zerstreuen um Davidsseines Knechts willen, weil er verheißen hatte,ihm und seinen Söhnen ewiglich eine Leuchte zugeben." Alles vereinigt sich darin, daß mit Uebergehungaller übrigen allein David erwählt worden sey, daß aufihm Gottes Wohlgefallen ruhen sollte; weßhalb es in denPsalmen heißt''): „er verwarf die Hütte zu Silound die Hütte Josephs, und erwählte nicht denStamm Ephraim; sondern erwählte den StammJuda, denBerg Zion, welchen er liebte; und er«
1) Ps. 2, 12. 2) Joh. 5, 23. 3) 1 König. 11, 12. 13. 31. 32. 34.35. 4) B. 39. 5) 1 König. 15, 4. 6) 2 König. ZlS, 34. 7) Ps.7S, 60. 67. 68. 70. 71.
Calvins Inst, tr Bd. 25