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ihm zugeführt werden, sie selbst als ersehene Werkzeuge dergöttlichen Vorsehung zu seinem Besten gebrauchen. Und, daer nicht weiß, welchen Erfolg seine Unternehmungen habenwerden, wobei er jedoch immer der Fürsorge des Herrnvertraut, soll er mit Eifer das erstreben, was ihm Nützlichscheint, sofern er durch Verstand und Nachdenken es errei-chen kann. Jedoch wird er bei seinen Entschlüssen nicht blosseinem Sinne folgen, sondern der Weisheit Gottes sich emp-fehlen und durch seine Hand sich zum rechten Ziele leitenlassen. Er wird auf äußere Hülfsmittel nicht also sein Ver-trauen setzen, daß, wenn sie da sind, er sich an ihnen inSicherheit genügen lasse, oder wenn sie fehlen, er wie einVerlorner zittere. Blos auf Gottes Vorsehung wird er im-merdar seine Zuversicht gründen und niemals durch Betrach-tung gegenwärtiger Umstände von dem festen Hinblick sichabwenden lassen. So crgiebt Joab, obwohl er erkannte, daßder Ausgang der Schlacht in Gottes Hand und Willen ste-he , sich demnach nicht der Unthätigkeit, sondern vollbringtmit Eifer was seines Berufs ist, dem Herrn aber überläßter die Leitung des Ausgangs. „Lasset uns stark seyn,spricht er, für unser Volk und für die StadteGot-tcs. DerHerr aber thue, was ihm wohlgefällt."Dieselbe Erkenntniß wird uns, wenn wir aller Verwegen-heit und verkehrtem Selbstvertrauen entsagen, zur stetenAnrufung Gottes antreiben. Sie wird unsere Seelen mitguter Hoffnung kräftigen, also daß wir auf die Gefahren,die uns bedrohen, ruhig und tapfer hinabblicken.
10. Hier offenbaret sich das unschätzbare Glück einesfrommen Herzens. Unzählig sind die Uebel, die das mensch-liche Leben belagern und eben so viel Tode drohen. Umnicht nach außen zu blicken, wie vieler tausend KrankheitenWohnsitz ist der Körper, wie vielerlei Stoff von Krankhei-ten enthält und hegt er im innern verschlossen. Wie vieler-lei Formen seines Untergangs trägt der Mensch mit sichherum und wie ist sein Leben gleichsam mit dem Tode ver-wickelt! Wie könnte man anders reden, wo weder Frost