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Dinge. Da alles Zukünftige uns verborgen ist, so betrach-ten wir es als ein solches, das zum Guten oder Bösenausschlagtn könne; jedoch sind wir nichtsdestoweniger im Her-zen überzeugt, daß nichts geschehen werde, was nicht derHerr versah. In diesem Sinne wird bei dem Prediger dasWort Ausgang so oft wiederholt, weil die Menschen beimersten Anblick nicht bis zur ersten Ursache hindurchdringen,welche fern und verborgen ist. Doch ist das, was dieSchrift von Gottes verborgener Vorsehung lehrt, nie soaus den Herzen der Menschen vertilgt worden, daß nichtüberall einige Funken in der Finsterniß schimmerten. Soschreiben die Wahrsager der Philister, obwohl in Zweifelnschwankend, theils Gott, theils dem Zufall das UnglückzuH: Gehet die Lade, sagen sie, auf dem Wege, sohat uns Gott das Uebel gethan; wo aber aufdem andern Wege, so ist es uns ohngefähr wi-derfahren." Freilich Thorheit, daß sie zum Zufall ihreZuflucht nehmen, da ihnen die Weissagung fehlt; aber wirsehen, wie sie sich gezwungen fühlen, das ihnen widerfah-rene Unglück nicht für zufällig zu halten. Wie übrigens Gottalle Ereignisse mit dem Zügel seiner Vorsehung leitet, wo-hin er will, wird aus einem auffallenden Beispiel erhellen.")In dem nämlichen Zeitpunkt, wo David in der Wüste Ma-hon überfallen wurde, fielen die Philister in das Land;Saul wird gezwungen abzuziehen. Wenn Gott, seinen Die-ner zu retten, dieses Hinderniß dem Saul entgegenstellte,so werden wir, wie schnell und wider Menschen Vermu-then auch die Philister zu den Waffen griffen, doch gewißnicht sagen, es sey durch Zufall geschehen; sondern, wasn»6 zufällig scheint, wird der Glaube als verborgenen An-trieb Gottes erkennen. Nicht immer zwar geschieht solchesauf gleiche Weise, aber ohne Zweifel müssen alle Verände-rungen in der Welt als Wirkungen seiner verborgeneu Handangesehen werden. Was Gott beschlossen hat, muß noth-
1) 1 Sam. 6, S. 2) Sam. 23, 26. 27-