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ten der Dinge, ja so viel einzelne Dinge, große oder kleine,in der Welt giebt.
22. Noch bleibt uns eine andere Betrachtung über, näm-licb daß wir durch di'e Erkenntniß, wie Gott alles zu unsermHeil bestimmt hat, und durch das Gefühl seiner Allmacht undGnade, die er an uns und in so vielen uns von ihm verlie-henen Gaben erweiset, uns zum Vertrauen, Anbetung, Preisund Liebe gegen ihn erwecken lassen. Ferner, daß er Allesum des Menschen willen schaffe, hat der Herr scibst, wieschon bemerkt worden, durch die Ordnung der Erschaffungerwiesen. Denn nicht umsonst hat er die Gründung der Weltin sechs Tage getheilt, da er eben so leicht das ganze Werkin einem Augenblick hatte vollenden können, als in solchemallmähligcn Fortschreiten. Aber dadurch hat er uns seine va-terliche Vorsicht und Sorgfalt erweisen wollen, daß er, bevorer den Menschen schuf, Alles was ihm nützlich und heilsamseyn konnte, völlig bereitete. Welcher Undank wäre es denn,an der treuen Sorgfalt dieses besten Vaters zu zweifeln, der,ehe wir geboren waren, unser gedachte! Welche Gottver-gessenheit wäre es, so wir mißtrauisch zittern wollten, seineGüte, die schon vor unserm Daseyn in dem Ueberfluß so vie-ler Güter sich wirksam erwies, möchte uns in der Noth ver-lassen! Außerdem hören wir von Mosedaß er alles, wasin der Welt ist, freigebig uns untergeben hat. Gewiß hat erdies nicht gethan, uns mit dem leeren Schein einer Schen-kung zu tauschen. Also wird uns niemals mangeln, was wirzu unserm Heil bedürfen. Endlich, damit wir zum Schlußgelangen, so oft wir Gott den Schöpfer Himmels und derErde nennen, müßen wir zugleich gedenken, daß die Leitungalles dessen, was er erschaffen hat, in seiner Hand und Machtstehet, daß wir aber seine Äinder sind, die er, um sie zu ver-sorgen und zu erziehen, in seinen treuen Schutz genommenhat; damit wir den Inbegriff aller Güter allein von ihm er-warten und gewiß vertrauen, daß er uns niemals an demje-
1) 1. Mos. 1, 23. K. S, 2.