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dc nicht beizuzählen würdigt, übcrgiebt er seiner Herrschaft.Denn es heißt von ibm , daß er diese Welt ohne Wider-spruch besitze, bis er von Christo ausgestosscn wird. Dcsglei-chenZ, daß er Alle verblende, die dem Evangelio nicht glau-ben; daß er sein Werk treibe in den widerspenstigen Kindern.Und mit Recht: denn alle Gottlose sind Gefäße des Zorns.Wem anders könnten sie denn als dem Diener der göttlichenRache unterworfen werden? Endlich werden sie benannt vomVater dem Teufel-); denn so wie die Gläubigen daran alsKinder Gottes erkannt werden, daß sie sein Ebenbild tragen,so werden jene nach dem Ebcnbilde des Satans, in welchessie entartet sind, mit Recht seine Kinder genannt.
1Y. Gleichwie wir oben jene schwatzhafte Philosophie überdie heiligen Engel widerlegt haben, welche behauptet, sie sey-en nichts anders als gute Eingebungen und Empfindungen,die Gott in den Herzen der Menscbcn erwecke; so sind auchhier diejenigen abzufertigen, welche die Teufel für nichts an-ders erkennen wollen, als für böse Empfindungen oder Gemüths-bewegungen, die vom Fleisch uns eingegeben werden. Wir kön-nen kurz verfahren, da nicht wenige und deutliche Anssprücheder Schrift dafür zeugend) Vorerst, wenn sie unreine Geister ge-nannt werden und abtrünnige Engel, die von ihrem Ursprüngeentartet sind, so bezeichnen diese Benennungen sattsam, nickt Em-pfindungen und Bewegungen der Seele, sondern in der That,was sie genannt werden, Geister und Wesen mit Verstand undEmpfindung begabt. Desgleichen, wenn die Kinder Gottesmit den Kindern des Teufels sowohl von Christo als vonJohannes zusammengestellt werden; wäre es nicht eine sinn-lose Vcrgleichung, wenn der Name Teufel nichts anders alsböse Eingebungen bedeutete? Und Johannes fügt auch nochdeutlicher hinzu, daß der Teufel von Anfang sündige.^) So,wenn Judas den Erzengel Michael mit dem Teufel streuend
1) Joh. 12, 31. 2 Kor. 4, 4. Eph. 2, 2. Rom. 9, 22. 2) Joh. 8. 44.1 Joh. 3, 8. 3) Mittth. 12, 43. Joh. 8, 44. Loh. 3, 19. '.i,ud. 6.4) 1 Joh. 3, 8.