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erhallen. Dock beschränke ich dieses nickn auf alle einzelneThatsachen. Denn wir wissen, daß durch Gottes Strasge-rcckttigkeit David eine Zeitlang dem Satan anheimgegebenwurde, indem er auf seinen Antrieb das Volk zählte; undPaulus giebt nicht umsonst auch denen die Hoffnung derVergebung, welche von des Teufels Stricken gefangen gewe-sen. Und derselbe Paulus zeigt anderswo'), daß die obenangeführte Verbeißung in diesem Leben, wo gekampft werdenmuß, beginne, und nach dem Kampf erfüllet werde, wenner spricht:") »Der Gott des Friedens wird in Kur-zem den Satan unter eure Füße zertreten.« Zwarin unserm Haupte war dieser Sieg immer vollkommen, weilder Fürst dieser Welt nichts an Ihm hatte; an uns aber, diewir seine Glieder sind, äußert er sich jetzt nur thcilweise, wirdsich aber vollenden, wenn wir, von unserm Fleisch entkleidet,das uns der Schwachheit unterwirft, mit der Kraft des heiligenGeistes werden erfüllet werden. Denn, wenn das Reich Chri-sti erwecket und aufgerichtet wird, zerfällt Salanas mit seinerGewalt; wie der Herr selbst sagt^): Ich sah den Satanwie einen Blitz vom Himmel fallen.» Denn mit die-ser Antwort bekräftigt er, was die Apostel von der Gewaltihrer Predigt verkündet hatten. Desgleichen: »Wenn derFürst seinen Pallast bewahrt, so bleibet Alles inFrieden, was er hat; wenn aber ein Stärkererüber ihn kommt, wird er hinausgetrieben :c.« Undzu diesem Ende hat Christus sterbend den Satan überwunden,der des Todes Gewalt harte, und über sein ganzes Heer tri-umphier , daß es der Kirche nicht schade, die er sonst hundert-fach jeden Augenblick verderben würde. Denn wie könntenwir bei unserer Schwachheit und seiner wüthigen Gewalt sei-nen vielfachen und steten Anläufen widerstehen, wenn wirnicht dem Siege unsers Anführers vertrauten? Nicht alsoüber die Seelen der Gläubigen verstattet Golt dem Satan dieHerrschaft, sondern nur die Ungläubigen, die er seiner Heer-
1) 2 Timoth. 2, 26. 2) Rom. 16, 26. 3) Luk. IN, 18.