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samcr und bereitwilliger zum Kampf zu maebeu. Zuweilen wirddies ausdrücklich bemerkt. So fügt Petrus, nachdem er ge-sagt hat, der Teufel gehe wie ein brüllender Löwe umher,suchend welchen er verschlinge P , die Ermahnung hinzu, ihmmntlng im Glauben zu widerstehen. Und wenn Paulus ge-warnt hat , daß wir nicht mit Weisest und Blut, sondernmit den Fürsten der Luft, mit den Mächten der Finsternißund mit bösen Geistern zu kämpfen haben, heißet er nns so-gleich die Rüstung anlegen, womit wir einen so gefährlichenKampf bestehen können. Darum lasset uns alles aufbieten,daß dieser Feind, in Kühnheit der fertigste, an Macht derstärkste, in Tücken der verschlagenste, unermüdlich im Erspä-hen und Schnelligkeit, voll von Ränken aller Art, in Käm-pfen der gewandteste, der, wie wir gewarnt sind, ohne Un-tcrlaß^uns bcdraut, uns nicht in Sorglosigkeit und Trägheitüberfalle; sondern laßt nns mit wackerm und aufgerichtetemGeiste festen Fuß fassen zum Widerstände und, weil dieserKrieg nur mit dem Tode endigt, zur Beharrlichkeit uns er-mähnen. Vor allem aber laßt uns, eingedenk unserer Schwach-heit und Uncrsahrenheit, Gottes Beistand anflehen und nichtsohne Vertrauen auf ihn unternehmen; denn er allein kannRath und Kraft, Muth und Waffen verleihen.
t't. Um uns nun hiczu kräftiger zu ermuntern und an-zutreiben, redet die Schrift nicht von Einem und dem Andern,oder von wenig Feinden, sondern von einer Menge, die im-merdar uns bekriegt. So ward Maria Magdalcna von siebenTeufeln befreiet, die sie besessen hatten, und Christus bezeu-get, es sey gewöhnlich, daß wenn man dem ein mal ausgctric-bencn wiederum Raum gestattet, er sieben andere schlimmereGeister mit sich bringe und in den leeren Besitz zurückkehre.Ja es wird gesagt, daß eine ganze Legion einen Menschen be-sessen habe. Hiedurch werden wir belehrt, daß wir mit einerunzählbaren Menge Feinde zu kämpfen haben, damit wir nichtnachlässig werden im Kampfe, oder in vermeinter Frist uns
1) 1 Pet. 5, 8. 2) EPH. 6, 12.